Was lest ihr gerade?

Der Teil in dem es um alles geht. Hier kann jeder posten was das Zeug hält, z.B. aktuelle Kinofilme, Glückwünsche, Grüße oder Witze.
Benutzeravatar
Basti
Moderator
Beiträge: 1024
Registriert: 22.03.02 01:00
Wohnort: Leverkusen

Was lest ihr gerade?

Ungelesener Beitragvon Basti » 20.06.05 16:15

Es gibt einen Thread zu Musik, einen zu Kinofilmen aber bisher noch keinen zu Büchern. Hier ist er :) Bitte auch nur Bücher und keine Zeitungen/Zeitschriften hier reinschreiben, danke ;)
Ein paar Sätze zum Inhalt wären auch schön, denn auch (oder erst recht?) als angehender Buchhändler bin ich immer auf der Suche nach guten Tipps ;)

Ich lese zur Zeit das hier:

Bild

Zum Inhalt:

Die amerikanische Ostküste 1939. Mary Bates und Win Berry haben gerade die Highschool hinter sich und jobben im Hotel Arbuthnot-by-the-Sea. Sie sind begeistert von der Geschäftigkeit des Hotels und der Weltläufigkeit der Gäste. Da ist der weitgereiste jüdische Schausteller Freud mit seinem Tanzbären Earl, der nur einer der vielen faszinierended Besucher ist. Und auch der kultivierte Hotelbesitzer Arbuthnot macht in seinem tadellosen weißen Jacket großen Eindruck auf die Jugendlichen vom Land.

In ihrer jugendlichen Unbekümmertheit beschließen sie, ein eigenes Hotel zu eröffnen. Freud, der nach Österreich zurückkehrt, überlässt den beiden Träumern seinen Tanzbär als Glücksbringer. Doch es kommt anders als geplant. Immer wieder stehen die beiden neuen Hindernissen gegenüber. Selbst ein Versuch, in Österreich als Hoteliers Fuß zu fassen, steht unter keinem guten Stern. Schließlich kommen sie doch noch zu Geld und Wohlstand, allerdings auf ganz anderen Wegen.

Irvings "Hotel New Hamphire" (1981) ist ein absurder, komischer und manchmal melancholischer Familienroman, der vom großen amerikanischen Traum und seinem Scheitern erzählt und von Menschen, die trotz allem auf das Träumen nicht verzichten wollen.


Ich bin noch nicht so weit in dem Buch, aber mir hat bisher alles von John Irving sehr gut gefallen und so wie ich das beurteilen kann bisher wird mir auch dieses Buch gefallen. Mir gefällt einfach dieses tragikomische und schräge an seinen Geschichten. Ein toller Autor!

jupp

Ungelesener Beitragvon jupp » 20.06.05 16:23

Ich lese momentan "Rum Diary" von Hunter S. Thompson.


Zum Inhalt:
(man will sich schließlich an die Form des Thread-Eröffners halten)

1959 ist ein Jahr des Aufbruchs: auch für den Journalisten Paul Kemp, der sich im Winter von New York aus auf den Weg macht, um im sonnigen San Juan, einem touristisch schon leidlich erschlossenen Ort in Puerto Rico, bei der San Juan Daily News sein Glück zu versuchen. Die Hippie-Ära ist noch nicht geboren, Vietnam hat noch nicht alle Facetten des amerikanischen Traums zerplatzen lassen, Alkohol und leicht bekleidete Schönheiten (auch die verbotenen, von Freunden) gibt es in Hülle und Fülle. Und dennoch ist die schwüle Luft nicht nur erfüllt von unbändiger Lebensgier, sondern auch geschwängert von einer Vorahnung dessen, was in den nächsten Jahren an revolutionären Veränderungen kommen wird ...
Vierzig Jahre, bis 1998, hat The Rum Diary des amerikanischen Kult-Autors Hunter S. Thompson (Angst und Schrecken in Las Vegas, Hell’s Angels), auf eine Veröffentlichung in den USA warten müssen. So lange galt der Roman als verschollen. Nun ist er auch auf Deutsch erschienen; und nun zeigt sich auch für Leser hierzulande, wie unglaublich aktuell er doch geblieben ist. Fast scheint es, als habe sich die Welt in einen Dornröschenschlaf begeben, um auf The Rum Diary zu warten, und sei erst jetzt wieder so richtig aufgewacht, um diesem grandiosen Buch im Nachhinein Recht zu geben. Eine blendende, lakonisch erzählte Fabel über den Verlust der Unschuld Amerikas, übers Erwachsenwerden, den Einbruch von Korruption und Gewalt in die Idylle und das Verschwinden paradiesischer Illusionen.



Meiner Meinung nach ist dieses Buch einfach nur lesenwert, kann es nicht oft genug weiterempfehlen !!
Thompson ist unter den amerikanischen Journalisten der beste Schriftsteller, und unter den Schriftstellern ist er der beste Journalist.

FelisSilvestris

Ungelesener Beitragvon FelisSilvestris » 21.06.05 01:34

Hab's doch tatsächlich geschafft, einige Bücher (nicht Lehrbücher) zu lesen, wenn ich auch gerade fertig geworden bin; darum dasjenige, das mir in letzter Zeit am besten gefallen hat.

Heißt: Oryx and Crake, von Margaret Atwood.

Handelt von: Schwer zu sagen, ohne es allzu lächerlich klingen zu lassen. Kurz gesagt: Eine post-apolyptische Welt in der sich der letzte wirkliche Mensch, Snowman nennt er sich jetzt, um einige Craker (nicht-so-ganz-wirklich Menschen) kümmert - und im Rückblick von den letzten Jahren, und seinem Leben, erzählt. Abstrus hört es sich an, wenn man von Killerschweinen (Pigoons) und den Paarungsriten der nicht-so-wirklichen Menschen erzählt.

Trotzdem ein Buch, das zwar ein wenig deprimierend (auf eine Art deprimierender als etwa 1984) ist, aber trotzdem (zumindest in der Originalfassung) sehr gut geschrieben - und zu lesen ist. Vor allem, weil so abstrus jene genmanipulierten, intelligenten Pigoons am Ende nicht mehr scheinen.

Fazit: Absolut lesenswert.

Benutzeravatar
D.Lynch
Beiträge: 5856
Registriert: 08.09.04 01:59
Wohnort: Nur noch 15 km zu weit östlich

Ungelesener Beitragvon D.Lynch » 21.06.05 01:58

Das ist mal ein schöner Thread.
Leider lese ich meistens sachbücher und wenig Belletristik.
Zur Zeit lese ich :

Jutta Ditfurth: Lebe wild und gefährlich.

Wovon es alles handelt, kann ich leider erst sagen, wenn ich es auch ganz gelesen habe. Ich bin gerade im ersten kapitel, wo Ditfruth eine hervoragende Zusammenfassung zur Pariser Kommune liefert. Es ist sehr interessant, weil ich bislang zu der Pariser Kommune aus den Jahren 70/71 des neunzehnten Jahrhunderts wußte. Damals gelang es wirklch den Pariser Einwohner ein Parlament zu errichten, das Paris der Selbstverwaltung übergab, fernab von feudalen oder kapitalistischen Herrschern. Die französische Zentralregierung kämpfte natürlich mit allen unfairen Tricks und lketztendlich wie üblich mit Waffengewalt, um dieses Projekt zu zerstören.
Ich bin auf dieses Buch gekommen, weil ich damals in meiner politisch aktiven Zeit sehr viel von Jutta Ditfurth gehalten habe und insbsondere ihr Buch "Das waren die Grünen" als hervoragende Grundlage betrachte, um das Verständnis der heutigen Politik der Grünen und der ganzen rotgrünen Regierung zu verstehen.

Benutzeravatar
Roxie-Hart
Beiträge: 1697
Registriert: 30.05.04 23:45
Wohnort: Im GROSSEN Nightyherz :)
Kontaktdaten:

Ungelesener Beitragvon Roxie-Hart » 21.06.05 03:25

Die neuste Cosmo :wink:
Ist jemand am Inhalt interessiert? :froehlich3:

Natuerlich lese ich auch Buecher..Momentan "Sieben Jahre in Tibet", der Inhakt sollte vielen bekannt sein...siehe der gleichnamige Film mit Brad Pitt :wink:
I wish I could write you a melody so plain
that would save you, dear lady, from going insane
that would ease you and cool you and cease your pain
of your useless and pointless knowledge.



Bild

Benutzeravatar
Impura
Beiträge: 975
Registriert: 16.01.02 01:00
Wohnort: Braunschweig
Kontaktdaten:

Ungelesener Beitragvon Impura » 21.06.05 08:05

Terry Pratchett - Der Zeitdieb

Terry Pratchett ist der Schöpfer der famousen Scheibenwelt und ihren Bewohnern, denen er schon etliche Romane gewidmet hat. Fantasy und ein ganz spezieller Humor, muss man gelesen haben, kann man nicht beschreiben. Das sind die einzigen Bücher, bei denen ich Tränen lachen kann.

Zwengelmann

Ungelesener Beitragvon Zwengelmann » 21.06.05 13:59

Ludwig Wittgenstein - Tractatus logico-philosophicus

Inhalt? Keine Ahnung :weed: !

Benutzeravatar
dickmann
Beiträge: 511
Registriert: 16.11.03 19:37
Wohnort: Aachen
Kontaktdaten:

Ungelesener Beitragvon dickmann » 21.06.05 16:06

Stan Nicholls - Der magische Bund

erster teil einer (bisher zumindest) tollen Fantasygeschichte.
In Übereinstimmung mit der Prophezeiung!

Benutzeravatar
california
Beiträge: 1145
Registriert: 12.09.04 17:07
Wohnort: Bottrop
Kontaktdaten:

Ungelesener Beitragvon california » 21.06.05 19:23

Die Päpstin

Autorin: Donna W. Cross

ist echt gut!!!
The hardest thing in life to learn, is which bridge to cross and which to burn.

tbs

Ungelesener Beitragvon tbs » 21.06.05 21:34

Philip K. Dick: Ubik :D

Benutzeravatar
sunyboy078
Beiträge: 929
Registriert: 06.11.03 21:14
Wohnort: Köln

Ungelesener Beitragvon sunyboy078 » 22.06.05 10:35

gestern mit
Lautlose Jäger von Theodore P.Savas fertig geworden und fange heute mit
Über dem nassen Abgrund von Wilhelm Schulz


beide bücher handeln von U-Booten im 2 weltkrieg auf feindfahrt
ich war zu gut zu dieser welt,
jetzt gibts die rache

Benutzeravatar
Dirk
Beiträge: 301
Registriert: 24.01.03 04:44
Wohnort: mal hier, mal dort

Ungelesener Beitragvon Dirk » 22.06.05 16:10

Im Augenblick lese ich zum wiederholten mal: "Hitler" von Joachim C. Fest.

Ist Anfang der Siebziger erschienen und bis heute ein Standardwerk über das Leben Adolf Hitlers
Es geht auch anders - aber so geht es auch

Night-Talker

Ungelesener Beitragvon Night-Talker » 22.06.05 16:20

Die letzten Seiten der satanischen Bibel von A.S. LaVey...

Scheiß Inhalt - aber sehr humorvoll geschrieben! :devil:

Bild
Zuletzt geändert von Night-Talker am 22.06.05 16:23, insgesamt 1-mal geändert.

june

Ungelesener Beitragvon june » 22.06.05 16:21

mmh: z.Z. Käthe Kollwitz Tagebuch; bringt einen auf den Gedanken, wie gut es uns eigentlich heute geht.
Hier in Deutschland, so - ohne Krieg.

Benutzeravatar
california
Beiträge: 1145
Registriert: 12.09.04 17:07
Wohnort: Bottrop
Kontaktdaten:

Ungelesener Beitragvon california » 29.06.05 21:25

CAVALLO
The hardest thing in life to learn, is which bridge to cross and which to burn.


Zurück zu „Just 4 fun“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 2 Gäste