Islamisierung des Abendlandes

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Aziyadé
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Islamisierung des Abendlandes

Ungelesener Beitragvon Aziyadé » 19.12.14 14:47

Seitdem dieser Begriff durch die Medienlandschaft geistert, frage ich mich, was die Erfinder dieser Parole damit eigentlich zum Ausdruck bringen wollten.
Vom Wort her bedeutet es eigentlich nur, dass die Mehrheit der hier lebenden Menschen der islamischen Religion angehören bzw. dazu gebracht werden, ihr anzugehören. Dass gläubige Moslems hier die Mehrheit stellen sollten, steht für die nächsten Jahrhunderte nicht an, und somit gibt es auch nix zu demonstrieren und zu warnen. Und selbst wenn: Damit könnte ja nur gemeint sein, dass diese vielen Menschen sich vom Islam überzeugen lassen. Auch dagegen ist nichts einzuwenden; andernfalls würden wir ja erwachsenen Menschen ihre Entscheidungsfähigkeit absprechen. Eine gewaltsame Islamisierung kann nicht gemeint sein, denn die gibt es nicht; hier nicht, weil wir in einer Demokratie leben, und im Islam nicht, weil sie dort verboten ist.
Wogegen genau richtet sich also die Parole: "Wir sind gegen die Islamisierung des Abendlandes"??? Wovor soll gewarnt, was soll verhindert werden?

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egozentrum
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Re: Islamisierung des Abendlandes

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 19.12.14 18:37

Ich schätze mal, das soll etwa sowas heissen, wie "es gibt scheisse viele Kanacken hier".

Will sagen, ich glaube nicht daran, daß der durchschnitts-Ausländerfeind sich sonderlich wahnhaft in die Welteroberungspläne irgendwelcher Islamisten hineinsteigert, auch wenn z.B. dieser Brevik diesen Eindruck zu erzeigen versucht.

Hat also mit Religion wohl echt wenig zu tun, nehme ich zumindest an. Eher sowas wie die subjektive Beobachtung, daß viele Ausländer hier auch echt nicht gut ins Bild passen, wenig Gespür für das inlädische Miteinander haben, und so, also Sachen, die man vielleicht darauf zurückführen kann, daß "Ausländer" heute von viel weiter her kommen, als noch im letzten Jahrhundert (ist ja schon irgendwie komisch, hier z.B. wesentlich mehr Menschen türkischer oder russischer Abstammung zu begegnen, als z.B. Franzosen, Holländern, Polen und Dänen).


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