gesetzliche betreuer

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zappa
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gesetzliche betreuer

Ungelesener Beitragvon zappa » 05.10.13 16:02

so, ich hatte ja vorgestern schon angedroht, das ich es natürlich schamlos ausnutzen werde, das glücklicherweise endlich jemand
aus diesem berufsfeld zu uns gestoßen ist, den ich mal fragen kann, was denn damals bei meiner schwägerin und deren bereuer
schief gelaufen ist und danach werde ich mich hoffentlich noch an den spontan erblindeten anrufer von letztens erinnern und fragen,
warum der so begeistert davon war, das seine betreuerin so viel zeit für ihn hatte. :wink:

hier mal meine story für Kati in kurzform:
anfang leztzten jahres wurde meine schwägerin nach einer blutvergiftung im anschluß einer chemo in ein künstliches koma versetzt
und nach ein paar tagen in eine, für uns schlecht erreichbare, entferntere uni-klinik verlegt.
da wir die ersten tage da nicht hinkamen beschränkten wir uns drauf einmal täglich ihren arzt anzurufen, der auch anfangs nett auskunft
über ihren gesundheitszustand machte bis er nach ein paar tagen erwähnte, das meine schwägerin einen gesetztlichen betreuer bekommen hätte der alle weitern tel. auskünfte untersagt hätte.
als wir dann fragten, wer das denn sei hieß es , das er darüber auch keine auskunft geben dürfe bzw könnte.
wir blieben dann geschlagene drei tage ohne informationen und erst als meine schwiegermutter direkt vor ort mit dem arzt redete ließ er
sich davon überzeugen die nächsten tage auch wieder eine tel. auskunft zu geben, was evtl. auch daran lag, das er schon wusste, das
keine hoffnung mehr bestand.
jedenfalls wissen wir bis heut nicht wer die letzten zwei wochen der betreuer meiner schwägerin war und ich war damals stocksauer,
das dieser es nicht für nötig befand uns mal kurz telefonisch darüber zu informieren.

Redrain
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Re: gesetzliche betreuer

Ungelesener Beitragvon Redrain » 05.10.13 17:37

@zappa : Meinst du Conny mit ddem Augeninfarkt, Nr 1 , 06./07.09.13,, KW 36 ?

Und zum EP: Das fur dden Wohnort der Schwagerin zuständige Amtsgericht um Auskunft fragen, falls bisher nicht getan.
Schenke anderen Menschen ein Lächeln...es irritiert sie.

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egozentrum
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Re: gesetzliche betreuer

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 06.10.13 15:45

Ist natürlich nur eine Idee:
Kann es vielleicht sein, daß der Arzt nicht wirklich soviel Zeit hatte, euch zu umsorgen, das aber euchgegenüber nicht zugeben wollte? Das wird ja nur in begrenztem Umfang seine Aufgabe gewesen sein, auch die Verwandtschaft zu umsorgen. Auf der anderen Seite ist man ja wahrscheinlich immer froh, wenn sich überhaupt irgendwer für das Schicksal von Patienten interessiert.

Karat
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Re: gesetzliche betreuer

Ungelesener Beitragvon Karat » 06.10.13 16:07

Was heißt "umsorgen" ? das wäre ja allerhand wenn man sich als Angehöriger die Frage verkneifen soll, wie es der Schwester, oder sonstwem aus der Familie geht, oder ? Dass ein Arzt nicht stundenlang Zeit hat, jemanden in den Arm zu nehmen, oder bei ihm zu stitzen ist ja jedem klar.

Schon eine Frechheit, dass da jemand völlig fremdes, bestimmen darf, dass Familienangehörige keine Auskunft mehr bekommen. Da fragt man sich schon was da wohl hinter steckt. :sekptisch:
Fühle die Würde eines Kindes, fühl dich nicht ihm überlegen, denn du bist es nicht.

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egozentrum
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Re: gesetzliche betreuer

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 06.10.13 18:28

Naja. So alltäglich telefonieren, so daß 3 Tage Aussetzen bereits als echtes Problem gesehen werden, empfinde ich so aus der Distanz schon irgendwie als Umsorgen der Angehörigen, selbst unter solchen Voraussetzungen, wie daß da das Leben echt auf der Kippe stand.

Daß die Angehörigen sich da irgendwas hätten verkneifen sollen, hat doch niemand gesagt.

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Re: gesetzliche betreuer

Ungelesener Beitragvon Kati » 07.10.13 13:49

Hallo Zappa!
Vorab mein Beileid, ich vermute deine Schwägerin ist verstorben, so wie ich es lese. Natürlich kann ich nichts Genaues zu deinem Fall sagen, ich kann nur beschreiben wie es in unserem Kreis gehandhabt wird. Ersteinmal ist es so, dass die Betreuungsbehörde und das Amtsgericht gern im Umfeld einer Person nachfragen (also in der Familie, bei den Angehörigen) ob dort Jemand willens und geeignet ist die Betreuung zu übernehmen. Dazu wird der Betreute selbst befragt (kann ja sein das er/sie Jemanden voschlägt oder überhaupt nicht möchte), eventuell werden Stellen (Hausarzt, Pflegedienst usw.) kontaktiert, ob in Frage kommende Angehörige bekannt sind. Das hat (wie bei fast Allem) vorwiegend einen finanziellen Hintergrund (ein ehrenamtlicher Betreuer aus der Familie kostet den Staat nur eine Aufwandentschädigung von ca. 350 Euro im Jahr). Daher geht den Gerichten und Behörden immer : Ehrenamt vor dem Einsatz eines Berufsbetreuers! Wenn keiner will/kann/möchte, wird ein Berufsbetreuer eingesetzt. Das dauert normalerweise Wochen und Monate, Behördenmühlen... man kennt es ja. Wenn dringenste Entscheidungen anstehen (OPs, Maschinen an/aus, Unterbringung usw.) gibt es die Möglichkeit das Verfahren zu verkürzen, eine Eilbetreuung wird auf den Weg gebracht. Da bleibt dann manchmal keine Zeit im Umfeld des Betreuten nach geeigneten Leuten zu suchen. Die Betreuungsbehörde hat alle Betreuer unter ihren Fittichen, sie weiß wer Kapazitäten hat und Jemanden annehmen kann. Im Vorfeld besucht sie den Hilfebedürftigen, holt ein Gutachten von einem Arzt über die Notwendigkeit der Betreuung ein und macht sich ein Bild von dem Fall. Das Amtsgericht (AG) macht eine Anhörung gemeinsam mit Betreuungsbehörde und Betroffenem und fasst danach einen Beschluss. Manchmal wird noch ein Verfahrenpfleger hinzugezogen (meist ein Anwalt), der als objektive Person von außen die Situation beurteilt, besonders wenn die hilfebedürftige Person gar keine Betreuung wünscht. Wenn die Betreuung eingerichtet ist, ist es natürlich sinnvoll, wenn der Betreuer sich mit den Angehörigen in Verbindung setzt, soweit ihm ein Kontakt vorliegt und der Betreute das wünscht. Mir ist es auch schon passiert, dass sich plötzlich Verwandte eines Betreuten aus Bayern bei mir meldeten und sich bitter beschwerten das ich sie nicht angerufen habe. Ich wußte nichts von ihnen -woher auch? Für einen Betreuer kann es aber auch recht anstrengend sein, sich mit zerstrittenen Familien, Leuten die bereits das Erbe im Auge haben usw. auseinanderzusetzen. Vor allem greift hier das Datenschutzgesetz: Möchte mein Betreuter überhaupt das ich dem Bruder, der sich seit zehn Jahren nicht mehr gemeldet hat, Auskunft gebe? Wenn der Betreute nichts dazu sagen kann, gebe ich lieber keine Informationen, auch nicht an andere Verwandte, die zwar selbst die Verantwortung nicht übernehmen aber nun bei allem mitsprechen wollen. Selbst wenn der Fall klar ist und davon auszugehen ist, dass mein Betreuter mit einem engen Austausch mit den Verwandten einverstanden ist, begebe ich mich rechtlich auf dünnes Eis, wenn ich nicht eine ausdrückliche Erlaubnis der Betreuten in den Händen habe, seine Daten weiterzugeben. Bei gewissen Krankheitsbildern ist dann auch noch die Frage: kann der Betreute diese Erlaubnis überhaupt noch erteilen? Dem Arzt geht es mit dem Datenschutz nicht anders. Das sind eben die Nachteile. Ich mache kurz Pause, melde mich gleich nochmal!
Nach dem Sinn des Lebens gesucht und in der Küche Schokolade gefunden -hatte mir die Antwort irgendwie spektakulärer vorgestellt.

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Kati
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Re: gesetzliche betreuer

Ungelesener Beitragvon Kati » 07.10.13 14:37

Hallo, da bin ich wieder!
Also, wie gesagt, der Datenschutz steht über Allem und wenn der Betreute demenzerkrankt, im Koma, mitten in einer Psychose ist usw. ist halte ich mich lieber bedeckt gegenüber Freunden und Familien. Ist der Betreute nicht mehr psychotisch und beschwert sich, dass ich X oder Y über seine Krankheitgeschichte informiert habe, stehe ich im Regen. "Lustig" sind auch Angehörige die Infos von mir haben wollen, mir aber verbieten dem Bruder Auskunft zu geben, der wäre ja ein Lump und überhaupt... Schwierig sind besonders Bordeline Persönlichkeiten, die in der einen Woche mit der Mutter nach Rügen fahren, eine Herz und eine Seele, ich soll Mama sofort informieren wenn was ist -in der nächsten Woche krieg ich einen tierischen Anschiss, weil ich der Mutter irgendeine Kleinigkeit gesagt habe: man hat sich gestritten und will sich an die Gurgel -bis übernächste Woche... Der Datenschutz führt auch gelegentlich dazu, dass ich als Betreuerin am Telefon keine Auskunft vom Krankenhaus bekomme -man könne ja schließlich am Telefon nicht überprüfen ob ich es wirklich bin, die da anruft und Jemand Anderem dürfe man ja nichts sagen... also bitteschön persönlich anrauschen und mit dem Arzt reden... kostet ja nur ein paar Stunden Arbeitszeit... Oh, ich merk grad ich ärgere mich, also zurück zum Thema: Wenn ein Betreuter keine klare Willensauskunft mehr geben kann, gilt für mich, dass ich den mutmaßlichen Willen des Betreuten erspüren soll und immer zum Wohle des Hilfsbedürftigen handeln muss. Dabei kann es sein das die Wünsche von Angehörigen auf der Strecke bleiben. Wichtig in deinem Fall finde ich, dass der Familie bekannt war in welchem Krankenhaus sich die Betreute befindet. Auch wenn der Arzt mit den Infos geknausert hat: Ihr wußtet das die Zeit knapp wird und wo ihr hin müsst, um eure Angehörige zu sehen. Das die Klinik weit weg und schlecht erreichbar ist, ist natürlich doof... aber da hätte der Betreuer nun auch keine Zeit gehabt euch abzuholen und hinzufahren. Wenn es wichtig ist, findet sich ein Weg dorthin zu kommen (nicht bös gemeint).
Grundsätzlich ist es manchmal sehr schwer eine Situation richtig einzuschätzen, man kennt die Menschen ja gar nicht. Der Eine sagt so, der Andere erzählt was anderes, der Betreute weiß nicht genau... und der Betreuer soll entscheiden wem er was sagt und wenns falsch ist, kriegt er einen dran wegen Datenschutz... Nebenbei muß aber, wie in deinem Fall, die kleine Nebensächlichkeit erörtert werden: was passiert eigentlich medizinisch weiter? Welche (Be-)Handlungsmöglichkeiten gibt es noch? Liegt eine Patientenverfügung vor? Was sagen Ärzte und Pflegekräfte?
Dieser Beruf ist nicht so einfach wie es auf den ersten Blick aussieht und wie du schon Eingangs gesagt hast: von Anerkennung oder Lob ist man als Betreuer weiter entfernt als mein geliebter Bullmastiff davon freiwillig eine Diät anzufangen!
Die Sache mit dem erblindeten Anrufer habe ich gar nicht mehr present... da muss ich erst nochmal hören...
Nach dem Sinn des Lebens gesucht und in der Küche Schokolade gefunden -hatte mir die Antwort irgendwie spektakulärer vorgestellt.

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Re: gesetzliche betreuer

Ungelesener Beitragvon zappa » 07.10.13 16:06

Kati hat geschrieben:Wenn der Betreute nichts dazu sagen kann, gebe ich lieber keine Informationen, auch nicht an andere Verwandte, die zwar selbst die Verantwortung nicht übernehmen aber nun bei allem mitsprechen wollen.


das verstehe ich ja, aber meine schwiegermutter (oder wir) wurde ja gar nicht danach gefragt, ob sie selbst die betreuung übernehmen wolle.
unklar ist mir jetzt auch immer noch wo wir hätten erfahren können, wer die betreuung übernommen hat.
war denn nun, wie Redrain anmerkte, in unserem fall ihr wohnort-amtsgericht, oder das 140km entfernte am ort der uniklinik zuständig ?

aber danke für deine infos und vor allem die, das dich die ärzte teilweise selber abwimmeln.
das hätte ich jetzt im handyzeitalter nicht gedacht, heut sieht man doch eigentlich recht genau, wer einen grad stört. :D

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Re: gesetzliche betreuer

Ungelesener Beitragvon Kati » 07.10.13 19:38

Manchmal lässt sich die Kommunikation vereinfachen wenn man im KH bekannt ist oder schon öfter mit dem Arzt gesprochen hat. Manchmal möchte das KH auch unter meiner offiziellen Büronummer bei mir anrufen... aber selbst dann könnte ich ja die Putzfrau sein die dort ans Telefon geht... Ich finde es nervt, Arbeitsabläufe verzögern sich, der Austausch fliesst nicht. Es wird einmal etwas schief gegangen sein, daraufhin gibt es dann strengere Gesetze, verschärfte Arbeitsanweisungen... Keiner möchte rechtlich belangt werden.

Das das AG nicht bei euch angefragt hat kann unterschiedliche Gründe haben:
1. Es wurde versäumt, vergessen, verbaselt, ihr wart dort nicht bekannt... nicht gut, kommt aber trotzdem vor.
2. Möglicherweise drängte die Zeit und es musste eine Eilbetreuung eingerichtet werden. Es fehlt die Einwilligung in eine OP, Einverständniserklärungen für Untersuchungen und Heilbehandlungen, Anträge bei Krankenkassen und Kostenträgern mussten gestellt werden, Behandlungsverträge geschlossen... vielleicht war keine Zeit im Umfeld der Betreuten nach geeigneten Angehörigen zu suchen.
3. Eventuell ist das AG zu dem Entschluss gekommen, dass die Notwendigkeit besteht sehr schnell, professionell schwierige Dinge zu regeln. Grade die Auseinandersetzung mit Kostenträgern ist nicht einfach, schon gar nicht ohne Vorkenntnisse. Da würde ein Berufsbetreuer schon Sinn machen.
Das AG hat eine gewisse Verantwortung die Eignung einer Person zum ehrenamtlichen Betreuer festzustellen.
Die Person sollte nicht nur willens sondern auch "fit" sein (möglichst nicht selbst krank, dement, süchtig, depressiv, nicht mobil usw.,usw.) Das muss natürlich ersteinmal erörtert und festgestellt werden, was dann wieder dauert. Klar, das AG kann den Menschen auch immer nur vor den Kopf gucken, Probleme mit/bei einem Betreuer können sich auch schleichend einstellen und erst auffallen wenn etwas passiert... Aber grundsätzlich ist das Gericht bemüht die Eignung festzustellen und kontrolliert den Betreuer regelmäßig.
In unserem Kreis, könnte ich mir vorstellen, dass das Ganze erst von einem Berufsbetreuer gewuppt worden wäre und später, wenn die akute Phase vorüber und die Betreute auf dem Weg der Besserung ist, das Amt an einen Ehrenamtlichen aus der Familie übertragen worden wäre (Einverständnis der Betreuten Person vorausgesetzt). Aber leider ist die Dame ja verstorben.
Übrigens: wenn deine Schwiegermutter interessiert war das Amt zu übernehmen, wäre es sehr sinnvoll gewesen die Sache bereits im Vorfeld mit der Schwägerin zu besprechen, bevor es sich so zuspitzt. Wenn abzusehen ist das über kurz oder lang eine rechtliche Vertretung von Nöten werden könnte und wichtig für Alt und Jung um selbstbestimmt zu bleiben: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung!
Spätestens als der Krankenhausaufenthalt der Schwägerin bekannt wurde, wäre es an der Zeit gewesen aktiv zu werden. Egal an welches AG ihr euch mit eurem Anliegen gewendet hättet -man hätte euch gewiss zum richtigen Ansprechpartner weitergeleitet (es wäre das AG am Wohnort der Betreuten gewesen). Darauf zu warten das man angesprochen wird ist meist nicht erfolgreich.
Nach dem Sinn des Lebens gesucht und in der Küche Schokolade gefunden -hatte mir die Antwort irgendwie spektakulärer vorgestellt.

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Re: gesetzliche betreuer

Ungelesener Beitragvon zappa » 07.10.13 22:11

Kati hat geschrieben:Spätestens als der Krankenhausaufenthalt der Schwägerin bekannt wurde, wäre es an der Zeit gewesen aktiv zu werden.

naja, das ging alles sehr schnell:
morgens hatte sie ihre bekannte zusammengebrochen in ihrer wohnung entdeckt und den notarzt gerufen und als wir zwei stunden später
vom krankenhaus angerufen wurden hatte man sie schon in das koma versetzt und als wir diesen tag in kassel im kh ankamen wurde auch
sofort gesagt, das sie schon abends verlegt werden würde und das es eben kein koma wäre, wo sie uns vielleicht noch mitbekommen würde,
und deshalb sollten wir ja mit unserem nächsten besuch auch warten, bis es ihr wieder etwas besser gehen würde.
deshalb hatten wir uns eben, und das ohne schlechtes gewissen, auf die telefoniererei beschränkt.

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Re: gesetzliche betreuer

Ungelesener Beitragvon Kati » 08.10.13 14:37

Eine Chemo ist ja schon übel -aber da ist die Hoffnung wieder gesund zu werden. Dann plötzlich Blutvergiftung, Koma... man wird ja völlig überrumpelt. Ihr habt es trotzdem geschafft sie noch einmal zu sehen, mehr kann man nicht tun...
Nach dem Sinn des Lebens gesucht und in der Küche Schokolade gefunden -hatte mir die Antwort irgendwie spektakulärer vorgestellt.


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