Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

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Christie
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Christie » 30.08.13 17:49

Wansinn Vera, manchmal scheint es so, als wärst du den ganzen Tag mit Online-Zeitungsartikel-Lesen beschäftigt ;)
Und wie viel kostet dieses Gratiswochenende?

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Revelator
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Revelator » 09.09.13 11:34

Vergleichend betrachtet ist es doch so: Menschen, die ein Nahtoderlebnis haben, gehen durch einen Tunnel in ein helles Licht. So weit hergeholt ist das gar nicht. Bei meiner Geburt quetschte sich mein Schädel auch durch einen schwarzen Tunnel und plötzlich war da ein helles Licht. Den Gott, den ich schemenhaft erkennen konnte, trug einen weißen Kittel. ;-) Vielleicht ist das Sterben demnach ja wirklich nix anderes als eine neue "Geburt". :weed:

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calandre
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon calandre » 12.01.14 14:00

Revelator hat geschrieben:Vergleichend betrachtet ist es doch so: Menschen, die ein Nahtoderlebnis haben, gehen durch einen Tunnel in ein helles Licht. So weit hergeholt ist das gar nicht. Bei meiner Geburt quetschte sich mein Schädel auch durch einen schwarzen Tunnel und plötzlich war da ein helles Licht. Den Gott, den ich schemenhaft erkennen konnte, trug einen weißen Kittel. ;-) Vielleicht ist das Sterben demnach ja wirklich nix anderes als eine neue "Geburt". :weed:


Volle Zustimmung! Genau das ging mir auch vor einigen Jahren durch den Kopf. :yeah:

Karat
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Karat » 24.01.14 14:31

Revelator hat geschrieben: ........ Vielleicht ist das Sterben demnach ja wirklich nix anderes als eine neue "Geburt". :weed:


Au weia, nicht das Ganze noch mal von vorn, :schock: dann doch lieber in der Ewigkeit surfen, so als Geist, oder Ähnliches. :wink:
Fühle die Würde eines Kindes, fühl dich nicht ihm überlegen, denn du bist es nicht.

Martin82
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Martin82 » 24.06.14 14:18

Aber es konnte doch schon wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass Nahtoderfahrungen und "das Licht am Ende des Tunnels" Reize vom Gehirn, also besser gesagt von den Nerven sind. Nix mit Gott oder so.
Kann mir nicht vorstellen, dass man unter Narkose nichts merkt und sich an nichts erinnern kann, aber wenn man stirbt legt plötzlich einer nen Schalter um und zack, es werde Licht. Nee, vorbei ist vorbei. Fertig und aus.

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Vera
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Vera » 24.06.14 18:40

Ich sehe das inzwischen auch so, Martin82. Nach dem Tode ist es vermutlich wie vor der Geburt. Ich erinnere mich an nichts.
Jeder Mensch ist anders - nur ich nicht!

Mia
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Mia » 05.09.14 22:38

Martin82 hat geschrieben:Aber es konnte doch schon wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass Nahtoderfahrungen und "das Licht am Ende des Tunnels" Reize vom Gehirn, also besser gesagt von den Nerven sind. Nix mit Gott oder so.
Kann mir nicht vorstellen, dass man unter Narkose nichts merkt und sich an nichts erinnern kann, aber wenn man stirbt legt plötzlich einer nen Schalter um und zack, es werde Licht. Nee, vorbei ist vorbei. Fertig und aus.


Da wurde nichts nachgewiesen es gibt Nahtoderfahrungen von Menschen die Hirntod waren. Wie sollen da irgendwelche Reize im Gehirn weitergeleitet werden wenn es ein Hirntod ist?

Ich wunder mich auch immer über Wissenschaftler die übereifrig versuchen einen Beweis gegen Gott zu finden. Kann man den Menschen nicht einfach den Glauben lassen einer der nicht gläubig ist kann es doch egal sein.

Karat
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Karat » 10.09.14 00:15

Nahtoderfahrungen und Hirntod sind meines Wissens völlig verschiedene Zustände.

Bei Nahtoderfahrungen, ist der Patient immerhin in der Lage hinterher von seinen Eindrücken zu berichten, was ein Hirntoter sicher nicht mehr kann.

Auszug aus einem Artikel der Apotheken-Umschau :
Hirntod .....bedeutet, dass sämtliche Hirnfunktionen unwiederbringlich eingestellt sind. "Der Hirntod ist definiert als der Zustand des irreversiblen Erloschenseins der integrativen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms bei einer durch kontrollierte Beatmung noch aufrechterhaltener Herz-Kreislauffunktion", erklärt Professor Wilhelm Nacimiento, Chefarzt der Neurologie am Klinikum Duisburg. Das bedeutet: Ohne künstliche Beatmung könnte ein hirntoter Mensch nicht weiterleben.

Quelle http://www.apotheken-umschau.de/Medizin/Wie-wird-ein-Hirntod-festgestellt-205207.html

Immerhin haben Wissenschaftler schon etliche "Wunder" der Bibel erklären können, wogegen der Nachweis von der Existent Gottes nichts als heiße Luft ist, die das Bodenvolk Gottes, den Ungläubigen mit riesen Geschwafel weismachen will.

Wer glaubt, soll es tun, wenn es ihm hilft und wer darüber anderer Meinung ist soll es ebenfalls tun. Jeder sollte den Glauben, oder die Einstellung des anderen respektieren.

Was einst wirklich passiert, werden wir sehen, oder auch nicht.

Jedenfalls habe ich einmal irgendwo gelesen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass alles um uns herum, reiner Zufall ist, gegen Null geht. So bleibt doch wenigstens ein kleines Hintertürchen offen, für alle, die an eine höhere Macht glauben. :wink:
Fühle die Würde eines Kindes, fühl dich nicht ihm überlegen, denn du bist es nicht.

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egozentrum
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 15.09.14 16:08

Eigentlich wollte ich mich hier im Thread raushalten, weil das Thema mir irgendwie zu viel von "so rumphilosphieren um des rumlaberns willen" hat. Typischerweise haben die Gesprächspartner irgendeine fixierte Vorstellung, an der der Austausch in der Regel überhaupt nichts verändert.

Ein anderes Thea ist allerdings:
Karat hat geschrieben:(Zufall unwahrscheinlich) So bleibt doch wenigstens ein kleines Hintertürchen offen, für alle, die an eine höhere Macht glauben. :wink:

So weit braucht man gar nicht ausholen. Such Dir aus deinem Blickfeld irgendeinen Gegenstand, und überprüfe, ob deine Erklärungskette zum wahrgenommenen Zustand vollständig und alternativlos ist. Versuche sodann, nichts in das instantan einsetzende, schallende Gelächter hineinzuinterpretieren.

War es z.B. ein rostiger Gegenstand aus Eisen, kann man sich grade noch irgendwie denken, daß der wohl in irgendeinem Werk gegossen wurde, oder sowas. Aus dem Eisenbrei, bestehend wahrscheinlich aus Alteisen und irgendwelchen Steinen, die irgendwelche Leute damals auch hierzulande aus irgendwelchen ganz tiefen Löchern im Boden geholt haben sollen. Jetzt kannst Du hergehen, und überprüfen, ob solche Löcher wirklich existieren. Vermutlich wird diese Überprüfung ergeben, daß alles sehr konstistent zur offiziellen Darstellung passt. Möglicherweise hat sich die Welt aber auch dazu verschworen, gerade Dir diesen Eindruck zu vermitteln, und die Löcher wurden ursprünglich von Verschwörungsagegnern gebuddelt, um bei Dir Zweifel an einer damals noch üblichen, offiziellen, nur heute gar nicht mehr nachvollziehbaren Darstellung hervorzurufen. Und schon fängst Du an, Vertrauen in dein Weltbild, das Du ja eigentlich gerade auf die Probe stellen wolltest, zu bemühen. Soll wohl alles so sein, wie offiziell von der breiten Masse dargestellt. Die Erdkruste hat ganz sicher irgendwelche Falten, die Sterne sind alle etwa gleich alt, und demnächst ist vielleicht die unendliche Kälte angesagt, oder alles beginnt doch nochmal neu. Dann aber wohl ohne Dich, das geht ja nun doch zu weit, die Staubteile deiner Asche als Selbst zu definieren. Bestimmt enthält die auch etwas Eisen.
Vielleicht bin ich aber auch der einzige Mensch, der unabhängig davon existiert, ob er von anderen Menschen gesehen wird, und alle anderen Wesen sind nur potentiell intentionsloses Machwerk, ausgefuchst so ausgestaltet, daß die von tatsächlichen Mitlebewesen für mich nicht zu unterscheiden sind. Und irgendwann kommt der aus der Vanilla-Coke-Wewrbung bekannte Grafikfehler, das jüngste Gericht (vermutlich ein Amtsgericht, wahrscheinlich in Reaktion auf mehr oder weniger unzutreffende Behauptungen, und wahrscheinlich beschliesst es, mir nun auch noch irgendein Wetter zu nehmen), oder der Versuchslaboleiter (oder sonstwie ein Wesen mit ungewöhnlich viel Macht) erwähnt die banalen Belange der "besseren", für die diese sadistische Scheisse mit mir gemacht wurde. Jedenfalls per Definition nicht Gott, sondern irgend'nen bescheuerter Henker. Oder doch das bessere Wesen, das wegen der ganzen Aggressionen der ganzen kleinen Tierchen (wie mir), der bösen Natur nix machen kann.

Denkt sich alles nicht so wirklich überzeugend. In echt ist wohl einfach alles grob so, wie offiziell dargestellt, nur noch übler, wie zwar auch offiziell dargestell, aber nicht für wahr genommen. Voller Selbstachtung in dieser Pampe stehend, humanistisch falschen Respekt zollend durch die Saat zu trampeln ist jedenfalls ganz offensichtlich unser Schicksal, wenn überhaupt. Was will man da noch mit 'nem Gott, Gedanken an ein Weiterleben nach dem Tode, und all so'm Kram?

Karat
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Karat » 11.10.14 01:24

egozentrum hat geschrieben:Eigentlich wollte ich mich hier im Thread raushalten, weil das Thema mir irgendwie zu viel von "so rumphilosphieren um des rumlaberns willen" hat.


Na, was anderes kann man ja mit der Frage auch nicht anfangen, jedenfalls so lange die Toten nicht aufstehen und uns, die wir glauben zu leben, mal reinen Wein einschenken. :wink:

egozentrum hat geschrieben:Typischerweise haben die Gesprächspartner irgendeine fixierte Vorstellung, an der der Austausch in der Regel überhaupt nichts verändert.


Wieso verändern ? Das kann man schwerlich, dennoch kommt doch ab und zu die Frage auf, was denn nu danach kommt, oder auch nicht.
Fühle die Würde eines Kindes, fühl dich nicht ihm überlegen, denn du bist es nicht.


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