Kontakt zum leiblichen Kind?

Habt ihr etwas über Euch und euer Umfeld zu erzählen, Probleme oder Kummer? Schreibt es hier rein.
angel33
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Kontakt zum leiblichen Kind?

Ungelesener Beitragvon angel33 » 08.11.14 02:26

Hallo, ich bin 33 und ich habe keines der anderen Foren hier gelesen, vielleicht einfach, weil ich Angst habe, was auf mich zukommt. Zum Thema: ich habe 4 Kinder, zur ältesten habe ich seit sie 2 ist keinen Kontakt mehr- und ja, es ist meine Schuld. Er und ich haben uns kennenglernt, als ich 16 war. Mit 19 wurde ich schwanger. Wir beide waren Punks- so richtig mit bunten haaren und so- doch schlöießlich verliebte ich mich neu. Da ich diekleine nicht aus ihrem Umfeld reißen wollte ließ ich sie bei ihm, wollte mir eine eigene Wohnung suchen, dach einige tage später hatte er nicht nur unsere Wohnung ausgeräumt sondern diekleene auch zu sich genommen.
Ich darf sagen, ich habe gelitten wie ein Hund. Habe wochenlag kaum gegessen, sehr wenig gegessen!
Nun gut, die zeit verging. mit dem mann war ich 10 jahre zusammen, wir bekamen 3 Kinder. der Vater der 'ltesten starb. ich war da- natürlich wollte sie keinen Kontakt. Er hatte ihr das Schlimmste ezählt was es gaab: Deine Mama will dich nicht...
Nun lebt sie beim Onkel. Sie möchte Kontakt, der onkel verbietet es. laut Gericht gibt es keine Probleme, aber ich möchte nicht nocheinmal klagen müssen. Seine Familie sieht mich als die böse, die kleine leidet. und ich sowieso- was nun????

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egozentrum
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Re: Kontakt zum leiblichen Kind?

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 09.11.14 11:13

Klingt das im ersten Moment kompliziert.

Also wenn ich mich nicht verrechnet habe ist das Kind, umd das es geht jetzt so 14. Das ist natürlich schon so langsam mal ein Alter, in dem Sorgeberechtigte anfangen müssen, solche Verbote irgendwie argumentativ zu untermauern, finde zumindest ich.

So der Wahrscheinlichkeit nach wird der sich ja vielleicht sowas dabei denken, wie daß er Angst hat, daß dein Einfluss nicht gut für das Kind sein könnte, und wenn der nicht nur dumm ist eben auch nicht nur so auf dieser Schiene, daß das einfach anders wär, als er sich das vorstellt.

Ich mein, so richtig dolle easy living wirst Du ja in der vergangenen 14 Jahren auch nicht gehabt haben, nehme ich mal an, und es ist ja schion auch ein bisschen so, daß solche Sachen irgendwie ein soziales "Ansteckungspotenzial" (um mal so zu tun, als sei das 'ne Krankheit) haben. So ganz allgemein.

So gesehen machst Du es Dir etwas zu einfach, wenn Du einfach schreibst, daß Du und die kleine leiden. Damit stellst Du Dich nur selbst irgendwie in eine Ecke... so irgendwie wie halt Verbote gegenüber Kindern ablaufen.

Ich meine, wenn die Zielsetzung inetwa lautet, daß Mutter und Tochter langfristig äh, "zusammenwachsen" können, ist das doch vielleicht gar nicht so verkehrt, wenn die da geregelte Verhältnisse (sorry, ich vermute einfach mal, daß dieser Onkel ein "normaleres" Leben führt, als Du) hat, und ihr beiden also die dazu nötige Zeit.

Vielleicht so in kleinen Schritten, die halt auch nicht so aussehen sollten, daß das Kind grad immer den am liebsten hat, bei dem die Regeln am relaxtesten sind?

Oder verpeil ich die Story total?

Aziyadé
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Re: Kontakt zum leiblichen Kind?

Ungelesener Beitragvon Aziyadé » 11.11.14 10:58

Liebe Angel,
ich kann nachempfinden, dass es dir nicht gut geht mit der Situation mit deiner ältesten Tochter. Wer daran "Schuld" trägt oder vor gefühlten 100 Jahren mal was verschuldet hat, spielt jetzt erst mal keine Rolle.
Ich kann aus der Ferne auch mit den wenigen Worten, die du benutzt, auch ein bisschen die Situation deiner Tochter und deines Bruders verstehen. Wissen Sie, wie du in den letzten 10 Jahren gelebt hast? Wie du dich verändert hast? Wie du heute bist, fühlst, denkst, ...?
An deiner Stelle würde ich mir Hilfe von außen holen. Erziehungshilfestellen, Familienberatung, meinetwegen ein Pfarramt. Wenn einer von einer solchen Stelle Kontakt zu deinem Bruder aufnimmt, kommt das bei ihm sicherlich anders an, als wenn das die kleine (damals abgedriftete, "verirrte") Schwester tut. Bei einer solchen Stelle hättest du auch die Gelegenheit, dich selbst noch einmal zu hinterfragen, deine Motive zu durchleuchten, deine damalige Entscheidung, und und und, um im Gespräch mit deiner Tochter zwar vielleicht als reuig, aber doch auch gefestigt aufzutreten. Das ist sicher wichtig für sie, wenn sie in der Pubertät und deshalb sowieso alles so unsicher ist.
Ich wünsche Dir viel Glück und ein gutes Gelingen.


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