Angst um das Leben meiner Tochter

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blixabargeld
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Angst um das Leben meiner Tochter

Ungelesener Beitragvon blixabargeld » 04.06.14 13:09

Ich suche dringend Rat (werde bald Termin mit einem Familienanwalt haben) und zwar will mein zur gewaltneigender Ex das Umgangsrecht beantragen um die Kleine mal ein Wochenende bei sich haben zu können
Was ich nachweisen kann: er hatte mich in der Vergangenheit brutal zusammengeschlagen war Drogenabhängig und ist wegen schweren Raubüberfalls vorbestraft
Das Jugendamt sagte mir der Umgang wird solange sie noch klein ist begleitet stattfinden allerdings müsse ich damit rechnen wenn sie im Schulalter ist er sie vermutlich auch zu sich holen dürfe und davor habe ich TODESangst denn ich weiss er will sie nicht und wartet nur auf eine passende Gelegenheit um es wie ein "Unfall" aussehen zu lassen
Hat jemand von euch erfahrung und kann mir sagen ob der Richter sein Gewaltverhalten tatsächlich auf das Kin bezieht oder vorsichtig sein wird das Kind ihm alleine zu übergeben

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egozentrum
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Re: Angst um das Leben meiner Tochter

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 04.06.14 14:48

Also wie da ein Richter vorgeht, kann ich Dir natrlich nicht sagen.

Aber mir fällt auf, daß deine Falldarstellung schon sehr lückenhaft rüberkommt. Also Du befüchtest ernsthaft, daß der sich dann später das Kind für ein Wochenende holt, um es wegen der Unterhaltszahlungen zu ermorden?

Karat
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Re: Angst um das Leben meiner Tochter

Ungelesener Beitragvon Karat » 04.06.14 23:47

Bei solchen Familiensachen liegt jeder Fall anders, da wird dein Anwalt dir besseren Rat geben können.

Wobei, du weißt ??, dass er dieses Umgangsrecht haben möchte, um sein Kind umzubringen? :schock: hat er dir gegenüber so gesprochen? Was ich sehr bezweifel. Hätte er das wirklich vor, würde er das kaum aussprechen.

Immerhin hat er nur vor, sich das Umgangsrecht einzuräumen und nicht das gemeinsame Sorgerecht. Was vielleicht dafür sprechen könnte, dass er sich auf Grund der Vergangenheit dafür keine Chance ausrechnet.
Wenn es soweit kommt, dass vorerst die Treffen unter Beobachtung stattfinden, kann es doch möglich sein, dass sich, trotzdem du meinst, er will sie nicht, eine Vater-Tochter Beziehung aufbaut und er sie liebgewinnt, was er sich vielleicht auch wünscht für die Zukunft.

Wie sich alles entwickelt, wird sich zeigen und man wird beobachten, ob den Treffen ein Riegel vorgeschoben werden muß, oder ob sich alles zum Guten wendet. Immerhin ist sie auch seine Tochter.
Fühle die Würde eines Kindes, fühl dich nicht ihm überlegen, denn du bist es nicht.


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