supertragische Tragödie

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D.Lynch
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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon D.Lynch » 13.01.09 04:13

Naja, dass man nicht weiß, was man eigentlich will, kann ja auch am Leben allgemein liegen und nicht am Liebesleben als solches.
Zumindest kann ich mit einem bis heute wahrlich ausgefüllten Liebes- und Sexleben eigentlich auch nur sagen, dass ich irgendwie die Zeitspanne zwischen Geburt und Tod möglichst kurzweilig hinter mich bringen will, alle anderen Dinge stehen erstmal dahinter.

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egozentrum
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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 13.01.09 04:49

D.Lynch hat geschrieben:Naja, dass man nicht weiß, was man eigentlich will, kann ja auch am Leben allgemein liegen und nicht am Liebesleben als solches.


Huch? Und du meinst, ich wüsste nicht, was ich will?

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egozentrum
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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 13.01.09 20:14

egozentrum hat geschrieben:Huch? Und du meinst, ich wüsste nicht, was ich will?

Naja, ist ja auch egal.

Es gibt überiigens noch ein Detail, das ich bisher hier nicht erwähnt habe, weil es irgendwo etwas wirr ist.

Ich ging noch zur Schule (war also auch die Zeit, in der wir uns regelmässig Donnerstags sahen). Im Rahmen eines Sportkurses ("Orientierungslauf") hatten wir so eine Wochenend-Veranstaltung in irgendeinem Dorf im Sauerland. Auf der Farhrt dorthin kamen wir an einem im Graben liegendem Auto vorbei, eben genau so ein Auto, wie SIE es damals fuhr. Und in diesem Ort angekommen stand dann plötzlich am Bahnhof (an dem wir im Auto vorbeifuhren) auch ein Mädel rum, das zumindest auf die Entfernung genau so aussah, wie SIE (wobei die Entfernung so gross war, daß sich die Beobachtung auf Kleidung und Haarfarbe, Statur beschränkte).

Weiters hatte SIE am darauffolgenden Donnerstag (also im Hyde Park) irgendwas an der Nase, vielleicht ein Pflaster.

Schon seher seltsam. Kann natürlich alles Zufall gewesen sein (Verwechslung, Pickel), jedenfalls hat mich das einige Jahre lang denken lassen, daß die sehr wahrscheinlich wusste, wie sie mich hätte kontaktieren können, und mithin auch dieser Plan bestand.

Irgendwie passt das ja auch heute noch ein wenig zu der Reaktion von den Leuten in diesem Haus, wo ich die später eindeutig gesehen habe. Immerhin setzte damals ja relativ bald nachdem's im Hyde Park echt öde wurde, und wir beide nicht mehr hingingen, meine "Krankheit" ein (was irgendwie natürlich ein total blöder Zeitpunkt zur Kontaktaufnahme gewesen wäre, auch wenn ich da trotzdem damals so verzweifelt darauf gewartet habe).

Wirkt natürlich insgesamt unlogisch, daß ich nun derart tief gesunken sein soll, daß Frau nichtmal 'nen Brief oder sowas loswerden mag. Aber auch dafür könnte es Erklärungen geben (Angst davor, ich könnte nicht taugen?).

Mensch, all diese Szenarien immer und immer wieder. Ist fast wie Kopfschmerzen (hat aber dennoch wohl nix mit der "Krankheit" zu tun).

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D.Lynch
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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon D.Lynch » 14.01.09 03:12

Naja, zumindest hörtest Du Dich in dem Posting vom Montag um 4.12h nicht so an, als wüsstest Du, worauf Du warten solltest.

Aber hier ein neuer Punkt, den Du verfolgen solltest.
Wenn damals ein Unfall stattgefunden hat, an dem die besagte Person beteiligt war, müsste es ja bei der zuständigen Polizeidirektion irgendwelche Unterlagen zu geben, vorausgesetzt der Unfall ist denen bekannt geworden, was ja nicht auszuschließen ist.
Also, versuche Dich an den Ort und den Zeitpunkt genau zu erinnern, evtl. findet sich in den Polizeiakten was. Du kannst ja behaupten, Du hättest einen sachdienlichen Hinweis zu dem Unfall (was, müsstest Du Dir selber einfallen lassen). Evtl. erfährst Du dann mehr.

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 14.01.09 04:13

Meinst Du wirklich? Leider weiss ich kein Stück, wo das gewesen sein könnte (auf halber Strecke?). Das Auto sah auch nicht sehr beschädigt aus. Und das war 1993 oder allenfalls 1994.

"Guten Tag. Ich kann ihnen so richtig helfen. Und zwar habe ich vor 15 Jahren einen Golf im Graben liegen sehen. Der Fahrer war vielleicht 'ne Frau."

EDIT: Könnte natürlich sein, daß das wirklich von der Polizei aufgenommen wurde. Vielleicht war ja das der Grund, weshalb diese mutmassliche Sie dann anstatt in der Nähe des Autos doch an diesem Bahnhof stand. Wie wahrscheinlich ist das denn, daß ein von der Fahrbahn abgekommenes Fahrzeug polizeilich registriert wird?

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 14.01.09 05:03

Also eigentlich habe ich diese Sache hier nur erwähnt, um meine Situation bzw. wie es dazu kam noch weiter zu verdeutlichen. Da haben hier ja so manche ihre Verständnisprobleme.

Meinst Du, Lynch, oder sonst noch jemand echt, daß das jetzt so eine heisse Spur wäre, daß ich die unbedingt verfolgen sollte?

Ansonsten kann ich mir in ein paar Jahren vielleicht echt mal 'nen professioniellen Personensucher leisten. Vieilleicht hätte der noch andere Möglichkeiten. Aber ob das so der super Angriffspunkt ist? Ich bin ja zumindest heute alles andere als sicher, daß die das war (als junger Mensch unterschätzt man leicht, wie gewöhnlich seltsame Zufälle sein können).

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon D.Lynch » 15.01.09 03:31

Um ehrlich zu sein, halte ich die Möglichkeit auch nicht für besonders groß.

Aber zumindest sollte man das nicht ganz aus den Augen verlieren, wenn man ansonsten keine weiteren Anhaltspunkte mehr hätte.

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon zappa » 15.01.09 12:47

erstmal alles gute zum birthday und mal eine frage:
hast du denn schon mal jemanden ,der gut mit fremden leuten quatschen kann,
zu dem haus geschickt,wo sie früher vielleicht mal gewohnt hat.
also ich würde zum bleistift meine mutter mit einem phantombild bewaffnen und dort hinschicken.
ich selber kann ich mit fremden schlecht kommunizieren,also so auge in auge.

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 16.01.09 04:35

zappa hat geschrieben:erstmal alles gute zum birthday und mal eine frage:
hast du denn schon mal jemanden ,der gut mit fremden leuten quatschen kann,
zu dem haus geschickt,wo sie früher vielleicht mal gewohnt hat.
also ich würde zum bleistift meine mutter mit einem phantombild bewaffnen und dort hinschicken.
ich selber kann ich mit fremden schlecht kommunizieren,also so auge in auge.


Ja, Danke. Scheint mir auch nach wie vor das sinnigste zu sein, da noch mal wen hinzuschicken, stimmt. Ich weiss nur nicht so recht, wen. Mine Mutter würde die Leute wahrscheinlich ziemlich schnell doof finden, und mein Vater ist, glaube ich, bei Begegnungen mit Femden auch irgendwie zu gestresst, um mal so locker flockig im Gespräch auf frische Ideen zu kommen. Der am ehesten passende Kandidat aus meinem Freundeskreis (der, mit dem ich schonmal bei dem Haus war) traut sich anscheinend auch nicht so recht.

Habe heute übrigens im web so einen Phantombildgenerator ausprobiert. Ich finde das Ergebnis immerhin schonmal so gut, daß es einigen möglichen Missverständnissen bei meiner Personenbeschreibung (immer noch http://www.abnuto.de/suche ) vorbeugen kann:
Dateianhänge
phantom1.png
(19.91 KiB) 438-mal heruntergeladen

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon Plastir » 13.02.09 14:11

So geht das wirklich nicht weiter, lieber egozentrum.
Du solltest dir jetzt mal wirklich einen Tag Zeit nehmen, um alle größeren Online-Communities zu durchstreifen (z.B. Myspace, MeinVZ, wkw). Die haben alle Suchmasken, in die du Details derjenigen Person, die du suchst, eingeben kannst - in diesem Fall weiblich aus Osnabrück, ungefähres Alter.
Und dann kontrolliere die Ergebnisse.

Dann gehst du zu allen regionalen Zeitungen und gibst eine Anzeige auf. Nichts leichter als das. Als gebildete Frau wird sie Zeitung lesen.

Als nächstes machst du eine großräumige Plakataktion in dieser und allen umliegenden Städten mit den dir zur Verfügung stehenden Details. 1500x DIN-A1 Blätter bedruckt mit einem Steckbrief und dem Phantombild. U.U. kannst du auch ein Flugzeug mit Wimpel leasen und es simultan über die Gegend fliegen lassen (das ist romatnisch und erhöht die Chancen auf eine Antwort).

An den folgenden Wochenenden suchst du dir jeweils einen Lebensmitteldiscounter aus, in dem du den gesamten Tag über (!) stehen bleibst und nach ihr Ausschau hältst (irgendwo muss sie ihr Essen ja herbekommen). Da die meisten Leute stets in einem Laden einkaufen ist die Chance gering, dass sie dir in der Zeit, in der du die Discounter, einen nach dem anderen, untersuchst, entwischt.

Wochentags, vormittags, nimm doch endlich das Telefonbuch und ruf eine Nummer nach der anderen an. Melde dich mit: 'Kennen Sie den Hyde-Park?' - klar werden da welche verwirrt auflegen oder beschäftigt sein, aber die Nummern, die du beim ersten Durchlauf nicht erreichen konntest musst du dann halt markieren. Mit der Zeit bekommst du auch Übung in sowas - glaub mir, ich hab mal in einem Callcenter gearbeitet.

Danach gehst du auf die Straße und fragst willkürlich Leute nach ihr. Frag: 'Kennst du sie?' - nicht mehr, gerne öfter. Die Leute wissen ja eigentlich schon, wen du meinst, wenn du sie am Telefon erreicht hast. Denk dran, dass direkter Augenkontakt in Verkaufsgesprächen sehr wichtig ist, so auch hier. Reiße die Augen weit auf, schau ihnen ins Gesicht. 'Kennst du SIE?'

Waffen sind auch gut. Mit Waffen verleiht man seinen Argumenten besonderen Nachdruck.
Ach, ich habe noch eine bessere Idee: Besorge dir ein Schrotgewehr, geh auf die Straße und sortiere alle Menschen aus, die nicht SIE sind. Folglich wird irgendwann nur noch SIE übrigbleiben.

Waidmannsheil.

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 23.03.09 07:29

Mensch, mir ist gerade noch 'nen krasses Detail eingefallen.

Also ich hatte damals so in der Zeit 'nen T-shirt.
Auf dem stand (aufm Rücken in ganz gross):
"DON'T TALK TO ME NOW"

Recht cool. Mal 'nen T-Shirt Spruch ganz nach meinem Geschmack.

Ich kann auch gar nicht mal mit Gewissheit ausschliessen, daß ich das da auch im Park mal anhatte.

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon zappa » 23.03.09 07:41

cool find ich auch: "WHAT DO YOU WANT FROM ME" als aufdruck.

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 01.05.09 03:26

Also jedenfalls, @Plastir, das sind ja alles irgendwie ganz lustige Ideen, aber mein Eindruck ist eben, daß die meisten davon primär dazu taugen, blinden Aktionismus zu verfolgen.

Keine Ahnung, wieviele Tage ich schon damit vebracht habe, online zu suchen. Also zum Beispiel zigmal die Webseiten sämtlicher Schulen aus der Umgebung abgegrast (leider fangen da die gruppenfotos meist erst einige Jahrgänge später an), Bildersuchen im Umkreis, diverse Communities, und so.

Plataktionen? Genau das will ich doch nicht. Ich will keine Werbung, die kann ich kein Stück brauchen. Ich will einfach eine Person finden. Und ich werde auch nicht die ganze Gegend antelefonieren (das mag ja in Relation zur heutigen Häufigkeit von unerwünschten Werbanrufen fast berechtigt wirken, aber mit meiner Vorstellung vom miteinander geht ginge das nicht konform; bspw. wünsche ich auch nicht, ständig von irgendwelchen Leuten angerufen zu werden, die Geld bspw. für einen Kranken sammeln wollen).

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon WilliWichtig » 29.07.09 18:49

Was möchtest Du denn eigentlich hier hören?
Fast alle Vorschläge, die Dir hier gemacht werden, lehnst Du ab.
Dein Vater ist zu dies...
Deine Mutter ist zu das..
Deine Freunde zu passiv
und was weiß ich noch alles.

Selbst das einfachste und naheliegendste lehnst Du ab.
Wenn Du meinst, die Frau in einem braunen Auto auf einem Edeka-Parkplatz gesehen zu haben,
(was ich angesichts Deines psychischen Zustandes und Deiner Steckbriefseite arg bezweifle, weil wohl mittlerweile jede dritte Frau eine Ähnlichkeit für Dich aufweist)
warum versuchst Du dann nicht, sie dort nochmal zu treffen?
Was spricht dagegen, daß sie dort ein zweites, drittes x-tes Mal einkaufen geht, einfach weil es IHR Edeka ist?
Was spricht dagegen, wenn ein KITA-fähiges Kind an Bord war, vor umliegenden KITAs zu warten, ob ein solches braunes Auto auftaucht.
Beide Strategien sind einfach, risikolos und naheliegend.

Abgesehen davon empfinde ich Deine Beschreibungen überwiegend als wenig aufschlußreich...
Ging sie damals in das bewusste Haus oder kam sie dort heraus? Wieviele Personen waren zu dem Zeitpunkt dort zu sehen? Kann sie eine Vertreterin gewesen sein? Oder Zeugin Jehovas? Oder Apfelverkäuferin? Oder sprach irgendetwas dafür, das eine Zugehörigkeit zu diesem Haus bestand? Waren die dort wohnenden Leute, die Du ja nun kennst, auch zu sehen? War aus Gestik oder Körpersprache ein Grad der Vertrautheit ersichtlich? Ließ ihre Kleidung einen Rückschluß auf "wohnen" oder "arbeiten" zu? Hatte sie was bei sich?
Fragen über Fragen?

Auch das Abkanzeln des Posters mit der kontroversen Sicht fand ich eher destruktiv. Denn, sollte SIE Deinen Aktionismus tatsächlich mitbekommen haben und aus ihrer Sicht war schon damals "nix drin" (da ihr noch nie gesprochen habt, können Deine Eindrücke Dich ja auch getrügt haben), was meinst Du, was Dein Tun dann für einen Eindruck auf sie macht? Ich fände es in dem Fall auch nicht abwegig, daß sie sich verfolgt oder genötigt sehen könnte und Angst davor hätte Dir zu begegnen.

Du solltest Dir auch ganz genau überlegen, was Du eigentlich erzählen willst, wenn Du sie tatsächlich eines Tages finden solltest. Dieser gigantische Kontext aus Vermutungen, Wahrnehmungen und Verfolgungen existiert nur in Deinem Kopf. Sie weiß (wahrscheinlich) nichts von alledem. Sie mit diesem 15-Jahre-Kontext zu konfrontieren halte ich für gefährlich (für Deinen Plan/Wunsch), denn ich vermute, er wirkt gelinde gesagt befremdlich auf Dein Gegenüber und ich befürchte, sie wird sich nicht geschmeichelt fühlen als Zentraler Punkt dieses Kontextes.

Denn mal ehrlich, so ganz normal ist es ja nicht, was Du hier abziehst.

Wenn ich mir nur mal vorstelle Du hast Ihre Blicke und Ihr Verhalten damals falsch interpretiert. Die Wurzel alles Nachfolgenden Nur mal vorgestellt. Und bestenfalls: Du warst ihr egal oder
schlimmstenfalls: Sie war genervt von Dir.
Nichtmal diese grundsätzliche Basis ist ja jemals geklärt worden.
In diesem Fall würde Dein gesamter 15-Jahre-Kontext auf exakt NICHTS beruhen, und, würdest Du sie heute darauf ansprechen können, dann würde sie nur fassungslos den Kopf schütteln.

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 30.07.09 05:36

Hallo @WilliWichtig.

Erstmal Danke für dein Interesse an diesem Problem (Du hast Dich ja u.U. sogar extra deshalb hier angemeldet, um was dazu zu schreiben).

Einige deiner Sichtweisen kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

Auch meine verfügbare Zeit ist begrenzt auf einen Tag pro Tag, d.h. ich habe schon zeitlich gar nicht die Möglichllichkeit, sämtliche Möglichkeiten beliebig ineffizenter Suche auszuschöpfen.

Und in der verfügbaren Zeit muss ich auch irgendwie zusehen, mein ohnehin völlig kaputtes Leben irgendwie so auszugestalten, daß ich da an meinen Lebensbedingungen nicht noch mehr verschlimmere. Was stellst Du Dir denn vor wie spassig es wohl wäre, nach einem Tag bspw. im Wartezimmer eines Allgemeinmediziners (weil SIE könnte ja auch mal zum einem Arzt müssen) erfolglos nach Hause zurückzukehren? Wie soll da das Gefühl entstehen, etwas sinnvolles getan zu haben? Das kann doch nur funktionieren, wenn ich die Aktion für effizient halte. Ausserdem belastet mich die jetzige Situation natürlich enorm. Wie soll ich das aushalten, wenn ich meine Zeit nicht nutze, die Situation zu verkraften?



So, jetzt mal zum Thema "was sagen?": Es gibt nur den einen Kurs. Es liegt absolut in meinem Interesse, gradlinig darüber zu informieren, was ich will. So und nicht anders kann beim Gegenüber ein klares Bild und angemessene Reaktion entstehen. Ich beherrsche doch die Offenbarung recht ordentlich, was soll ich Spatzenhirn da freiwillig rumtaktieren?


Ja, in der Tat versuche ich auch regelmässig, diesen "Erklärungspfad" ("sie war von Anfang an genervt") auf möglichen Wahrheitsgehalt abzuklopfen. Nicht immer ohne mir da Wahrheit zurechtzubiegen (ist ja auch zu recht ein "Angstmoment"). Aber mehr als sexuelle Phantasie gibt dieser Erklärungspfad eben letzlich nicht her. Von daher denke ich eigentlich nicht, daß in dieser Richtung tatsächlich Unklarheit herrscht. Diese Form von Unsicherheit kann ja auch nach jahrzentelangen Ehen noch zwischen Partnern bestehen; die Leute wissen nicht, was sie wollen, akzeptieren Kompromisse.


Besorgniserregend finde ich dann doch eher den Punkt, daß die unauffindbar bleiben könnte, oder sich bereits auf ein Leben ohne mich festgelegt haben kann (wohlmöglich gar aus von mir veschuldeten Gründen), und/oder für mich keine hinreichende Attraktion mehr darstellen könnte. Das wäre natürlich Pech. Zwar habe ich zwischenzeitlich auch eh' keine Alternative gefunden (und insoweit nichts ausser ein wenig Offenheit für Alternativen verpasst), aber diese Verschwendung!


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