supertragische Tragödie

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asphyxiated
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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon asphyxiated » 17.03.12 11:13

Mein 'Vorwurf' benötigt keine weitere Erklärung, dein Verhalten ist durchaus offentsichtlich genug.

Alles was du beschreibst ist allein deine Interpretion und hat vermutlich rein gar nichts mit der Realität zu tun.
Wie kannst du die Jahre nur so vergeuden. Vermutlich ist da draußen irgendwo genau die richtige Frau für dich,
die du durch deine Idealisierung der fremden Frau, die wahrscheinlich nichtmal was mit dir zu tun haben will oder gar inzwischen Angst vor dir hat,
nicht bemerkst. Das ist traurig.

Such dir Hilfe. Deine Besessenheit ist definitiv krankhaft. Vielleicht würds auch helfen, wenn du den ein oder anderen Joint einfach mal weglässt
und dich der Realität stellst. Deine Scheinwelt hindert dich doch selbst am Leben.
Abgesehen davon wundert es mich, dass du noch keine Anzeige,seitens der Hausbewohner, wegen Belästigung bekommen hast. Zieh die Notbremse. Es ist längst überfällig!

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egozentrum
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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 17.03.12 18:27

Ah. Du meinst also schlicht und ergreifend, daß ich hier im Thread zu wenig Widerspruch ernte. Ganz gleich welcher Art. Hauptsache es geht gegen mich bzw. genauer erstmal gegen meine "Überzeugung" (aber in dem Sinne darf es dann auch gerne gegen mich sein).

Ist ja bestimmt nett gemeint. Meine innere Überzeugung (und das ist nicht "sie und ich, wir lieben uns", sondern Kosten/Nutzen/Risiko-Analyse) erscheint Dir tragisch irrational. Das darf auch jeder ganz nach Gutdünken für sich selbst bewerten, solange das mit der Einsicht verbunden ist, daß es um das Leben eines anderen, konkret meines geht (und das impliziert eine Fülle von von aussen nicht zu erkennenden Faktoren).

Es ist doch so: Du musst Dich gar nicht entscheiden, wie Du diese ganze Story abschliessend bewerten willst (tu doch bitte nicht so, als wenn das für Dich eine ganz neue Erfahrung wäre, daß das Leben gute wie schlechte Teilaspekte mit sich bringt), sondern Du hast nur den subjektiven Eindruck, daß ich mich quasi umentscheiden sollte. Da argumentativ nicht weiter zu kommen gibt Dir aber nicht das Recht, Umgangsformen auf das Niveau reiner Terrormassnahmen (ja, so empfinde ich das) fallen zu lassen. Das kannst Du mit deinen Kindern vielleicht so machen, falls Du welche hast, aber doch nicht mit einem dir Unbekannten, über ein reines Textmedium, über Jahre hinweg (der Thread ist ja schon alt, und es haben durchaus etliche Leute in ähnlicher Weise eingegriffen, wie Du erst jetzt).

Redjack Ryan
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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon Redjack Ryan » 09.11.12 13:55

Dominiert dich das Thema nach all der Zeit immer noch?

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 08.08.13 10:31

Also es gibt nix neues, wenn Du das meinst.

Da @asphyxiated den Scheinwelt-Aspekt wieder ausgegraben hat, mag ich darauf nochmal frisch eingehen.

Also ich muss ja schon klar sagen, daß ich mich ganz klar für diese Frau entschieden habe. Nicht bewusst, zu einem Zeitpunkt, aber eben so in einem Prozess, der wohl auch eher in den Jahren nach der gemeinsamen Zeit stattgefunden hat. Während der gemeinsamen Zeit war es ja eher irgendwie, daß ich grob meinte: "ok, da ist dieses nonplusultra, wenn nicht die, dann bedeutet das Abstriche machen, aber viel Bedeutung muss das nicht haben, zwischen nonplusultra und immer noch ganz passabel liegt ja ein Riesenspektrum interessanter Frauen bzw. Perspektiven" ( http://de.wikipedia.org/wiki/Non_plus_ultra ).

Zwar gab es gute Gründe, diesem Prozess nicht entgegenzuwirken (scheinbarer Widerspruch des obigen Absatzes zum Anfangsbeitrag), aber von heute aus betrachtet sieht das natürlich in Anbetracht der Konsequenzen doch etwas vorschnell aus. Wer weiss, vielleicht hätte ich das in dieser Zeit sogar gerafft, wenn ich nicht zusätzlich krankheitsbedingt so ausser Gefecht gesetzt gewesen wäre. Spätestens mit etwas zusätzlichem Glück.

Wie dem auch sei. Aus so einer "Entscheidung" folgen auch Annahmen, die sich als falsch herausstellen können. Eben sowas, wie die Vorstellung, der andere würde einem -auf was für einer Ebene auch immer- irgendwie den Rücken freihalten.

Entsprechende Irrtümer sind natürlich schmerzlich, wenn sie bemerkt werden, aber Einsicht ist nunmal der Weg zur Besserung. Und auch der eine Weg.

"Einfach so 'ner Alternative 'ne Chance geben" ist ein anderes Thema.

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 09.08.13 02:06

"Einfach so 'ner Alternative 'ne Chance geben" ist ein anderes Thema.

Das ist hier ja ein prima Ort, Nörgeleien an dieser sicherlich ohnehin nur sehr unwahrscheinlich hilfreichen Möglichkeit loszuwerden. Nutze ich mal.

Immerhin habe ich mit einem ausgeprägtem Grundinteresse und meiner unbefriedigenden Situation schon noch so ein wenig was zu bieten, was einfachen Ansprüchen genügen kann, glaube ich. Auf der anderen Seite ist da eben diese völlige Intentionslosigkeit, die selbst in dieser schnelllebigen Zeit zu recht unattraktiv erscheint.

Also so ganz weit her ist es mit dem "eine Chance geben" nicht wahrhaft, das ist eher ein planloses "ich bin bereit" (Zitat SpongeBob). So mag sich ja alles mögliche finden, nur eben höchstwahrscheinlich keine Alternative. Dazu müsste ich ja eine solche erkennen, was wahrscheinlich nur möglich ist, wenn ich nach einer solchen überhaupt suche. Suchen tue ich aber, ausser nach der einen nur allenfalls (unterbewusst) nach eigentlich fast besser zu vermeidendem "Spass", jedenfalls irgendwie unverbindliches.

So falsch das in Anbetracht der unbefriediegenden Situation mitsamt Aussichten auch sein bzw. aussehen mag, die Datenbasis gibt mir keinen Anlass, mir ins Handwerk zu pfuschen (mit dem Bschluss, daß da nichts mehr geht).

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 04.06.14 05:17

Wieder nix neues.

Habe in den vergangenen 2 Jahren vergleichsweise wenig an SIE gedacht. Liegt, glaube ich, an rästselhaften Problemen in meinem Freundeskreis, die gewaltsam eine ganze Menge an Hirnkapazität an sich reissen. Ich befürchte, das wird mich ein paar schöne, zarte Erinnerungen kosten, aber vielleicht kommt mir das grad auch nur so vor.

Aus dieser für meine Verhältnisse ungewöhnlich ungerührten Perspektive habe ich grade nochmal einige Fakten auf mich wirken lassen. Sieht so betrachtet so aus, als wenn die meinen Teil der Story so von der Logik her schon aufm Schirm gehabt hätte, aber als träumerische Illusion einsortiert hätte. Ist ja auch so, ich habe mir das alles nur ausgedacht und mitgespielt, weil man das hier in Sodom nunmal so macht, so pauschal erstmal Schaden maximieren, und denn mal sehen, obs vielleicht irgendwie lustig ist.

Nett an dieser Perspektive ist, daß einige Ungereimtheiten weniger ungereimt wirken. Also vor allem dieser Punkt, daß einige Erlebnisse die Vermutung nahelegen, daß die mich namentlich kennt, sich aber dennoch nicht gemeldet hat (um sich mal so richtig auslachen zu lassen).

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon Mia » 05.09.14 22:56

quote="egozentrum"]Hier mal eine echt wahre Strory:



Nun war die Situation leider die, daß eindeutig sie an der Reihe war, sich um eine Klärung der Situation zu bemühen. Dazu konnte sie sich anscheinend nicht überwinden.



Jedenfalls habe ich das Mädchen etwa im Jahre 2000 wieder an Ort und Stelle angetroffen. Da mir bekannt war, daß die Disothek in den Folgetagen schliessen würde, habe ich mich dann also genötigt gesehen, daß Mädchen wiederholt zu einem aufklärenden Gespräch zu bewegen, welches sie aber abblockte, ganz so, als wäre es unverschämt, an soetwas wie ein Gespräch auch nur zu denken.

.

Gruß vom

egozentrum (m76)[/quote]

Kann es sein dass sie dein zurückhaltendes Verhalten als Desinteresse verstanden hat?
Eine Frau musst du erobern nicht darauf warten das sie dich erobert.
Jaja es sind andere Zeiten...ich weiß aber es gibt Dinge im Leben die ändern sich nicht ;)

Tut mir leid für dich aber wie es aussieht hast du da deine Chance verpasst.

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 08.09.14 21:31

Hallo Mia.

Hm, weiss nicht.

Also so auf dieser Ebene des gegenseitigen Auslotens von Interesse eher nicht so. Sage ich mal so, wenn Du als Frau nicht noch einwenden willst, daß Frau notwendigerweise derb machohaftes getue erwartet.

Denke eher, daß ich einfach Opfer von "Pseudorationalem" Verhalten geworden bin, also so nach dem Strickmuster, daß Frau, um sich selbst vor allzu grob gefühlsduselig ausgeartetem Unsinn zu bewahren, sich dann halt mal überlegt hat, daß das nix wird (vielleicht schon damals). Ein bisschen zu hart oder leichtfertig war ich so gesehen damals, ja. Ich hatte so die Vorstellung, daß wenn ich das schon schaffe, die anzusprechen, dann müsse das andersherum ja wohl ein leichtes sein, oder jedenfalls irgendwie ein zu erwartender Vertrauensbeweis, oder so. Von heute aus betrachtet war das natürlich ein Fehler, da so drauf zu beharren, daß die sich auch überwindet. Kann durchaus sein, daß das, wie Du schriebst, als Desinteresse fehlinterpretiert wurde, oder als "gerechte Strafe" gesehen wurde, ich weiss es nicht.

Nunja, da ich eh' nie Kinder wollte entfällt immerhin ein Argument für "verpasst, zu spät" (puh, wie schrill das klingt, jetzt bemessen daran, daß ich nichtmal ihren Namen kenne).

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 16.11.14 01:39

Also ich komme gerade von einem echt guten Konzert ("maybeshewill") zurück. Schon die Vorgruppen waren genial.

Während des Hauptauftritts stand die ganze Zeit ein Mädchen fast neben mir, die IHR ganz ähnlich war. Genauer schräg vor mir, neben mir war eher ihr Freund.

Das Konzert war allerdings klar gut genug, daß eine eventuelle Ansprache klar auf hinterher zu verschieben war. Wir sind dann etwa gleichzeitig raus, aber ich habe mich dann doch nicht getraut, die noch schnell auf die Ähnlichkeit anzusprechen, obwohl ich mir das natürlich fest vorgenommen hatte.

Also ich denke, daß sie das nicht war. Konkret war sie etwas grösser, hatte eine völlig andere Stimme und Art zu sprechen, möglicherweise war sie auch eher blond gefärbt (weiss ich nicht, kommt mir jetzt in der Erinnerung so vor). Die Schuhe passten auch nicht wirklich gut ins Bild.

Ansonsten war der optische Gesamteindruck aber schon... also ich sage mal, wenn ich SIE nur damals im Hyde Park gesehen hätte, müsste ich diese Entwicklung für möglich halten. 'ne attraktive Frau wars jedenfalls (auch).

Aber wenn ich ganz ehrlich bin glaube ich, daß die da (wegen mir) "hindekoriert" wurde (so als Schätzung, kann ja wirklich gut sein, daß z.B. wer von damals aus'm Park die auch interessant fand, zwischenzeitlich meine Story gelesen hat, und somit den besten aufzutreibenden Match vorgeführt hat).

Ihr Verhalten mirgegenüber war jedenfalls eher unauffällig, eher wie Frau halt auf 'nen Mann reagiert, der sie gehäuft mustert, als irgendwas, was darauf hindeuten täte, daß die mich wiedererkannt hätte, oder so. Wobei das Konzert aber wie gesagt sehr gut war.

Dennoch hätte ich die ansprechen sollen. Das kost' ja eigentlich nix.

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 17.11.14 07:10

Aber dieser Täuschungseffekt war eben schon echt da. Natürlich frage ich mich bei einer jeden halbwegs ins Raster passenden Frau, ob die das vielleicht gewesen ist (erst recht jeweils hinterher, wenn ich aus der Begegnungssituation raus bin).

Übrigens griff der Freund ihr würgend an den Hals, als die Szene zum Lied "in another life, when we are cats" (bei youtube z.Zt. leicht zu finden) eingespielt wurde. Ganz offenbar liebkosend. Das ist irgendwie etwas, was IHR selbst mit kuscheligsten Kuschelbären eher so nicht passiert, selbst wenn die irgendwie doch schon zig Kinder mit einem solchen hätte.

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Re: supertragische Tragödie

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 03.09.17 14:00

Abermals nix neues. Es sind wieder einige Jahre vergangen. Wir werden älter.

Hin und wieder frage ich mich inzwischen, ob es mir überhaupt noch weiterhelfen würde, sie wiederzufinden. Das ist natürlich insofern Quatsch, als daß das natürlich klar genau mit dem Tode zu spät sein wird, aber dieser Aspekt hat eben nichts mehr mit Modulation der Lebensplanung zu tun, um die es mir mit dem Gedanken ging.

Ich bin jetzt 41. Von gleichaltrigen Männern hört man noch zuweilen, daß die grad Kinder kriegen, aber meist ist dann auch eine jüngere Frau beteiligt. Nicht immer. "Juhu, brauchste da bald keine Verhütungsmittel mehr" ist da nicht gerade der Kerngedanke. Z.B. auch, weil prinzipiell zeugungstaugliche Vorgänge in meinem Interessenprofil nun wirklich alles andere als im Vordergrund stehen. Da ist eher ein breites Spektrum an Sexersatzhandlungen, das mit Fruchtbarkeit und Alter recht wenig zu tun hat. Aber da braucht's 'ne Basis zu, zumindest eine Aussicht oder Erinnerung (oder so) an Sex. Also z.B. Oralsex. Den kann man auch mit Ü40 haben, aber ob Mann das mit einer Frau noch will, die schon zu alt zum Gebähren ist? So quasi "kontextfrei", im Sinne von "ich kenne diesen Körper"? Der Gedanke ekelt mich heute eigentlich nicht weniger an als noch in meiner Jugend. Vielleicht eher nicht so. Zumal es ja nicht wirklich darum geht, solcherlei Sex zu haben, sondern darum, diese Basis für Sexersatzhandlungen zu schaffen. Das wird ganz klar von Jahr zu Jahr düsterer, unmöglicher. Auch wenn sie sich meiner Vermutung nach recht gut gehalten haben wird.


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