KW 24/2011

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Redrain
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KW 24/2011

Ungelesener Beitragvon Redrain » 11.06.11 11:41

13.06./14.06.2011 (Mo auf Di): Pfingstmontag – keine Sendung

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Spocky
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Re: KW 24/2011

Ungelesener Beitragvon Spocky » 16.06.11 21:13

14.06./15.06.2011 (Di auf Mi): Offen

  1. 0 1‘04“: Bele (44) fühlt sich sehr schlecht, weil ihr Bruder 55jährig wenige Tage zuvor tot in seiner Wohnung gefunden wurde. Sie vermutet, dass er an Drogen gestorben ist. Die Anruferin spricht davon, in den letzten Jahren sehr viele Todesfälle gehabt zu haben. Domian ruft später zurück.
    Mail von Ulrike: Weltblutspendetag: was hält Domian davon, dass Schwule nicht spenden dürfen? Domian bittet die Zuschauer zu diesem Thema anzurufen
  2. 10‘20“: Roland (51) kommt mit seiner Freundin nicht zurecht, weil sie aus Arabien, einem anderen soziokulturellen Hintergrund kommt. Ihm kommt die Beziehung sehr einseitig vor, der Anrufer hat viel reingesteckt, sie gibt ihm aber nichts zurück und redet sich und ihren Kindern sogar die Beziehung schlecht. Domian rät, eine neutrale Person zu kontaktieren und sich helfen zu lassen. Er verbindet mit seinem Psychologen.
  3. 21‘12“: Sabrina (19) hat rausbekommen, dass ihr Freund (18) Webcam-Girls kontaktiert hat. Sie hat im vergangenen Jahr die Mails ihres Freundes durchsucht, danach hat ihr Freund ihr versprochen, keine Webcam-Girls mehr anzuchatten, die Anruferin vermutet aber, er hält das Versprechen nicht. Domian rät zu überlegen, ob die Beziehung nicht vor dem Aus steht.
  4. 30‘07“: Frank (41) ist schwul und empfindet es als Unverschämtheit, dass Schwule nicht Blutspenden dürfen, da er ein als Homosexueller in absolut geregelten Verhältnissen lebt. In Zeiten von EHEC sollten solche Menschen nicht von der Blutspende ausgeschlossen werden.
  5. 33‘24“: Edgar (50) hat seine Frau, mit der er seit 23 Jahren zusammen ist, an einen 22jährigen verloren. Den hat sie im Bordell kennengerlernt, in dem sie ohne sein Wissen etwa ein Jahr als Prostituierte gearbeitet hat. Er hat das erst vor einer Woche rausbekommen. Der Anrufer hatte vor einem Jahr einen Schlaganfall und ist berentet. Seine Frau hält ihn für „einfach nur faul“. Der Anrufer kommt mit der Situation nicht klar. Domian verbindet mit seiner Psychologin.
  6. 47‘47“: Joel (25) darf nicht Blutspenden, weil er in den 80ern in Schottland geboren wurde. Er fühlt sich ungerecht behandelt.
  7. 51‘38“: Luka (48) hat seine Frau verloren, die ein großer Fan von Domian war. Die Frau des Anrufers ist vor wenigen Tagen an Eierstockkrebs verstorben. Sie hat versucht, mit Domian zu sprechen, das hat aber nie geklappt, da es ihr beim Rückruf schon sehr schlecht ging. Den Anrufer plagen Schuldgefühle, da er in der Todesstunde seiner Frau nicht bei ihr war.
"Versuchungen sollte man immer nachgeben. Man weiß nie, wann sie wiederkommen." Oscar Wilde

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Spocky
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Re: KW 24/2011

Ungelesener Beitragvon Spocky » 17.06.11 09:54

15.06./16.06.2011 (Mi auf Do): Das habe ich für Geld getan

  1. 02‘07“: Stefan (24) hat mit der Frau seines Chefs Sex gehabt. Da der Anrufer ein gutes Verhältnis zu seinem Chef hat, hat der ihn als Treuetester für seine Frau engagiert und ihm 500 Euro dafür bezahlt. Bei Treuetest kam heraus, dass die Frau dem Chef fremdgeht. Die beiden sind nun getrennt, der Anrufer arbeitet aber noch immer auf seinem alten Job.
  2. 12‘52“: Lucy (28) beschäftigt sich aufgrund von Schulden mit der Frage, was sie für Geld tun würde. Die Anruferin hat einen festen Job, möchte aber die Schulden möglich schnell los haben und überlegt, ob sie sich prostituieren sollte. Domian rät, zuerst zur Schuldnerberatung zu gehen, lässt zurückrufen.
  3. 22‘29“: Vanessa (25) hat sich mit 16 bis 20 für Geld prostituiert. Die Anruferin erzählt von ihrem damaligen Alltag und wie sie aus der Prostitution rauskam. Sie rät ihrer Vorrednerin massiv von Prostitution ab.
  4. 33‘39“: Alex (28) hat für Geld eine Frau geschwängert. Eine gute Bekannte hatte erfahren, dass ihr Freund unfruchtbar sei und bot ihm 5 000 Euro an. Nachdem sie schwanger geworden war, ist die Frau weggezogen, hat geheiratet und den Kontakt zum Anrufer abgebrochen.
  5. 42‘21“: Wolfgang (65) hat sich sehr auf seine Karriere konzentriert und so den Kontakt zu seiner Familie verloren. Der Anrufer spricht davon, keine emotionale Beziehung zu seinen Kindern zu haben, da er sehr viel gearbeitet hatte. Er versucht, jetzt im Alter diese Bindung aufzubauen und kümmert sich intensiv um seine Enkel.
  6. 52‘09“: Anna (49) hat des Geldes wegen geheiratet. Sie ist mit einem Russen eine Scheinehe eingegangen, damit der in Deutschland bleiben konnte. Sie bekam vier Jahre lang jeden Monat 500 D-Mark. Nun ist sie getrennt lebend, für eine Scheidung ist sie nach eigener Aussage „zu bequem“.
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Redrain
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Re: KW 24/2011

Ungelesener Beitragvon Redrain » 17.06.11 14:54

16.06./17.06.2011 (Do auf Fr): Offen


  1. 01'14" Simone (32): 10 J. vh, 3 Ki., mußte ihrem Mann Seitensprünge (ONS mit Discobekanntschaften) gestehen. Ehemann „bemühte“ sich nicht mehr um sie, kontrolliert sie nun. Beide möchten offensichtlich den Status quo bewahren.
  2. 13'01" Marie (21): vor 1 J. Diagnose Multiple Sklerose.
  3. 18'47" Anja (44): früherer Ehemann (23 J. Bez., vh. von 1988-1999, er starb vor 8 J., Grund zur Trennung 1994: seine Transsexualität) war alkohol- u. drogenabhängig, schlug sie, war im Gefängnis. Sohn erlebte die häusliche Gewalt mit, jetzt ebenfalls gewalttätig, akzeptiert ihren neuen Partner nicht.
  4. 29'15" Sara (24): 1. Anruf, 10./11.06.2011. Partner trennte sich, nachdem er erfuhr, dass Kind Down-Syndrom hat, sagte: „Früher wurden solche Kinder vergast.“ Anruferin hat sich auf gemeinsamer Arbeit (Altenheim) krankgemeldet, will Kind ohne ihn bekommen.
  5. 40'00" Stefan (44): Busfahrer bei priv. Omnibusbetrieb im Ruhrgebiet, erfuhr heute, dass er ab August 2011 bei den Stadtwerken Zürich arbeiten kann – zum dreifachen Verdienst.
  6. 45'53" Sarah (26): stammt von den Philippinen, bekam 2005 Nierenspende der Adoptivmutter. Früher Leistungssportlerin (Tänzerin), jetzt depressiv, nahm durch Cortison zu, 152 cm, jetzt 86 kg. Adoptivmutter schämt sich.
  7. 56'49" Günay (22): seit Geburt 13 Herzoperationen, hat Herzschrittmacher.

Redrain
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Re: KW 24/2011

Ungelesener Beitragvon Redrain » 19.06.11 10:08

17.06./18.06.2011 (Fr auf Sa): Offen

  1. 01'00" Bettina (35): 41-j. Schwester starb heute nach Herzinfarkt, war mit Freundin im Urlaub. Anruferin muss nun mit dem 17-j. Neffen und ihrem Bruder die Formalitäten (Überführung, Beisetzung usw.) klären.
  2. 10'47" Burkhard (47): 2007 an Krebs erkrankt (Speiseröhre, Lymphdrüsen, Lunge). Hatte Schmerzen in der Schulter, zunächst wurde eine Muskelzerrung vermutet. Hatte 27 Metastasen, gilt nun als „geheilt“. Bez. seit 18 Mon., Partnerin hat Brustkrebs.
  3. 24'07" Melanie (30): Onkel (wird in 2 T. 52) hat Tumor hinter dem linken Auge. In einer risikoreichen Operation soll das Auge entfernt werden. Vorher waren bereits Kiefer- und Wangenknochen betroffen.
  4. 30'22" Ulrike (61): Nr. 1, 25./26.10.2010, KW 43. 2-j. Enkelin hat Chemotherapien/Amputation gut überstanden, bekommt demnächst Prothese (Unterschenkel wurde umgedreht, Fuß dient als Schaft), fährt dann mit Mutter zum Laufenlernen in den Schwarzwald.
  5. 36'16" Jessica (28): lernte Ehemann am 21.01.2011 im Internet kennen, Heirat 06.08.2011 – er ist im Maßregelvollzug (nahm 16 J. Heroin, Therapie), den er für einen Besuch bei ihr „unterbrach“. Entlassung könnte im Nov./Dez. 2011 erfolgen. Anruferin war selbst drogenabhängig (3 J. Heroin), wollen Familie gründen.
  6. 42'49" Stephan (23): studiert seit 3 J. Geschichte und Politik. In seiner Studentenverbindung gehört exzessiver Alkoholkonsum zum „guten Ton“.
  7. 48'16" Timo (27): bekam 6 Mon. keinen Lohn (Ausfall ca. 3000 Euro). Die Kollegen/Mitgeschädigten haben resigniert. Würde der Arbeitgeber ein Formular ausfüllen, könnte Anrufer für 3 Mon. Insolvenzgeld bekommen. Da der Arbeitgeber keine SV-Beiträge abführte, verlangte die Krankenkasse diese nun von ihm.
  8. 54'54" Elke (68): Nr. 6, 31.01./01.02.2011, KW 05. Morgen 4. Todestag des Ehemannes (mechanische Asphyxie), Seine Depressionen begannen zeitgleich mit ihrer Operation 2004 (Darmkrebs). Anruferin ist auch depressiv, die gemeinsame Tochter ist abweisend.


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