KW 22/2011

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Redrain
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KW 22/2011

Ungelesener Beitragvon Redrain » 01.06.11 16:49

30.05./31.05.2011 (Mo auf Di): Offen


  1. 01'04" Renate (72): durch Plasmozytom (Knochenkrebs) Löcher in den Knochen, Diagnose 2008. Komplikationen nach Armbruch, Angst vor neuen Brüchen. Ist mit sich „im Reinen“.
  2. 13'37" Nino (28): hatte am 16.04.2011 Motorradunfall (fuhr auf Landstraße mit 160 km/h in eine Linkskurve), durch vorherige Trennung von Freundin unkonzentriert.
    Zitat: „Habe nie auf die Schilder geachtet.“.
  3. 26'47" Eva (28): Freundin (27) liegt seit 2 W. wg. EHEC auf Intensivstation.
  4. 33'52" Karin (47): jüngste von 9 Geschwistern, kümmerte sich als Einzige um Eltern, die Geschwister streiten sich (auch um Anteil am Elternunterhalt). Sie überlegt, nach dem Tod der Mutter (derzeit im Pflegeheim) entweder die Geschwister nicht zu benachrichtigen oder nicht zur Beerdigung zu gehen. Anruferin hat EU-Rente, zahlt alleine noch die Beerdigung des Vaters ab.
  5. 46'31" Gisela (70): 72-j. Freundin starb vor 5 W., bauten/lebten nach Tod der Ehemänner seit 5 J. in einem Haus.
  6. 55'55" Stephanie (36): 11-j. Sohn hat Asperger-Syndrom, eine Form des Autismus.

Redrain
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Re: KW 22/2011

Ungelesener Beitragvon Redrain » 01.06.11 16:53

31.05./01.06.2011 (Di auf Mi): Offen


  1. 02'30" Aferdita (25): sprang vor 5 Mon. aus Angst vor Mann (bedrohte sie mit Messer, leben getrennt) aus 2. Stock. Sie wollte den beiden Kindern ermöglichen, den Vater zu sehen. Wurde danach von Mann und Schwiegermutter zurück in Wohnung gebracht und erst 24 h später vom Bruder in Krankenhaus gefahren. Dort erzählte sie zunächst, es wäre ein Haushaltsunfall gewiesen, zeigte Mann aber später an.
  2. 15'20" Claudia (45): zum Urteil im Fall Kachelmann.
  3. 25'45" Nicole (40): hat psychogene Lähmungen (akut Beine, früher u. a. Gesicht), wird von Pflegedienst betreut. Die Lähmungen traten nach Tod des Erzeugers auf („positiver Schicksalsschlag“), Dieser missbrauchte sie sexuell bis zum 24. LJ, verkaufte sie auch, wurde zu Bewährungsstrafe sowie Sozialstunden verurteilt.
  4. 40'32" Rene (22): wurde letzte Woche während der Nachtschicht (Kassenkraft an Tankstelle) überfallen.
  5. 51'17" Sandra (40): leidet unter Cluster-Kopfschmerz. Linderung bringt Cannabis, das sie sich „auf Parkplätzen usw.“ besorgt. Hofft nun auf die Zulassung von Schmerzmitteln mit Cannabis.

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Re: KW 22/2011

Ungelesener Beitragvon Redrain » 02.06.11 13:49

01.06./02.06.2011 (Mi auf Do): Ich bin entstellt


  1. 01'36" Steffi (39): nach Verschlüssen in Blutgefäßen mussten vor 2 J. beide Beine amputiert werden. Die Ursache ist unklar, Autoimmunerkrankung, hatte zunächst rheumatische Beschwerden, auch Erkrankung des Rückenmarks (multiples Myelom). Durch Behandlung mit Cortison Übergewicht, sitzt im Rollstuhl. Zog wieder in ihre Geburtsstadt, ist im Rollstuhlsport aktiv. Hat ein Juckgefühl in den nicht mehr vorhandenen Beinen.
  2. 13'06" Bärbel (47): erhielt 2005 links Glasauge, das jährlich erneuert werden muss. Vorher Riss der Hornhaut, bekam Transplantat, dieses sollte nach 11 J. gewechselt werden, bei der ambulanten Operation gab es Komplikation (Bluterguss), sechs Monate später das Glasauge. Auf dem rechten Auge hat Anruferin durch Kontaktlinse 80 % Sehkraft (sonst 20 %), nun hat sie seit Montag rechts eine Linsenkrümmung.
  3. 25'12" Kerstin (35): 172 cm, wog 175 kg vor Magenbypass-OP im Jahr 2002, jetzt 80 kg. Ließ sich danach überschüssige Haut/Gewebe entfernen, durch Wundheilungsstörung sehen die Narben aus „wie Brandnarben“. Ins Schwimmbad geht sie nicht, mag sich auch nicht berühren lassen.
  4. 34'12" Adam (62): seit 40. LJ grossflächige Schuppenflechte, Umwelt sieht ihn als “entstellt” an. Auch sein Sohn ist betroffen. Leidet dadurch auch unter Herzinsuffizienz, hatte Vorderwandinfarkt.
  5. 42'44" Nicole (38): ließ sich mit 18 in Griechenland Lippen mit Silikon aufspritzen – mehr, als der Arzt riet und ohne Wissen der Familie/des Ehemannes. Fühlt sich jetzt „begafft“, das Silikon kann wg. Verwachsung nicht mehr entfernt werden.
  6. 52'00" Lisa (21): ist mehrmals in der Woche Babysitter für Fünfjahrige, die vor 2 J. von Hunden der leiblichen Tante angefallen und entstellt wurde. Kind war 1 ½ J. im Krankenhaus, lebt nun bei Pflegeeltern, weitere Operationen sind nötig. Das Kind sagt: „Meine Mama findet mich hässlich.“

Redrain
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Re: KW 22/2011

Ungelesener Beitragvon Redrain » 02.06.11 13:51

02.06./03.06.2011 (Do auf Fr): Christi Himmelfahrt – keine Sendung

Dude
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Re: KW 22/2011

Ungelesener Beitragvon Dude » 04.06.11 14:21

03.06/04.06.2011 (Fr auf Sa): Offen

  1. 02'01" Miriam (17): hat aufgrund eines Hundebisses und zwei OP's (Magen/Herz) große Narben an Körper und Gesicht. Fühlt sich häßlich und entstellt, vermisst z.B. Gänge ins Schwimmbad, hatte noch keinen Freund.
  2. 12'06" Kathrin (34): ist seit Oktober 2009 aktiv in Swingerclubs, zuerst nur aus "Rache" nach gescheiterte Ehe. Genießt, dass sie dort Phantasien ausleben kann und fühlt sich als Singlefrau besonders begehrt. Nun unglücklich verliebt in verheirateten Angestellten aus dem Swingerclub, der ihren ersten Gangbang beaufsichtigte.
  3. 25'32" Norbert (52): hat seit ca. 10 Jahren Darmkrebs, verweigerte wegen drohender Einbußen in der Lebensqualität OP's und Chemo. Findet, Sterbehilfe sei jedermanns persönliche Entscheidung, fordert Selbstbestimmung des eigenen Todes. Hält Erkrankung und Willen zum begleiteten Suizid geheim.
  4. 36'55" Eric (20): Vater sitzt seit 2008 wegen Totschlags im Gefängnis. Das Opfer war die damalige Freundin des geschiedenen Vaters, welche im Affekt eines Streits erwürgt wurde. Der Vater beteuert Unschuld, Eric glaubt ihm nicht, will von ihm nichts mehr wissen, bis er geständig wird.
  5. 49'05" Dietrich (72): ist gegen Sterbehilfe. Tochter (35) starb an einem Gehirntumor, ging eigenständig zu gegebener Zeit in ein Hospiz, wo die Eltern zunächst noch eine Woche mit ihr leben konnten. Sieht Hospiz als Alternative zur Sterbehilfe, erlebte den Aufenthalt dort als sehr schön. Fürchtet Gefahr, Sterbehilfe sei "schwer in Recht zu fassen".
  6. 56'20" Jasmin (28): zerschnitt nach Frühgeburt ihrer Tochter 2005 ihre Brüste mit Rasierklingen, Messern. Gab sich die Schuld an Frühgeburt der Tochter, daher Selbsthass und SVV. Leugnete zunächst Mutterschaft, konnte das Kind nach 5 Wochen akzeptieren, jetzt gutes Verhältnis.
From what I've tasted of desire,
I hold with those who favor fire.
But if I had to perish twice,
I think I know enough of hate
To say that for destruction ice
Is also great.
And would suffice.


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