Der Valentinstag und ich

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Karat
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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon Karat » 16.02.12 19:00

zappa hat geschrieben: dass wir kerle unsere bestechbarkeit zum glück halt nie so offen zugeben. :wink:


dennoch sind sie bestechlich, das weiß "frau", :devil: auch wenn die kerls damit nicht so offen "reklame" machen, also ist es eigentlich gehupft wie gesprungen. :rofl:
Fühle die Würde eines Kindes, fühl dich nicht ihm überlegen, denn du bist es nicht.

Alex-1965
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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon Alex-1965 » 17.02.12 00:08

Dude hat geschrieben:
PS: Sprüche, deren Witz ist, dass sie sich völlig überheblich anmaßen, allgemeingültig zu sein, sind meist allgemeingültig formuliert.


Was soll das?
Du hast doch in das anfängliche Genöle gegen den Valentinstag miteingestimmt, und gesagt, dass Du mit Deiner Liebsten "den Quatsch auch nicht feiern würdest".
und kannst dich in der Aussage deines Freundes wiederfinden , der zugespitzt gesagt hat: "Nur ätzende Paare feiern das."

Das sind normale Sätze und keine Jokes - wer soll Dir denn nun abkaufen,
das es nur Sprüche oder pointierte Witze von Dir sind, die keine ernstgemeinte Seite haben.
Entweder steh doch weiter dazu, wenn Du allergisch auf den Valentinstag reagierst,
oder räum ein, dass Du hier anfangs nicht locker genug mit der Beurteilung umgegegangen bist, und dir dies vielleicht klar wurde, nachdem Spocky und MarieSophie eben dem anfänglichen abgegenenen bierernstnegativem abwertenden Beurteilungtenor was anderes entgegensetzten.

Kann man hier im Forum nicht mal das Kleinste zugeben?? Noch nicht mal bei einen Thema was so wenig heikel ist wie dieses Pups-Valentinshema.
Könnte man ja auch witzig verpacken, d.h. man muss sich ja nicht klein machen,
aber passiert nicht.

Und da ich schon am Rummotzen bin:
Den vor Monaten geänderten Kontrast von Beiträgen und Hintergrund find ich auch scheisse,
da anstrengend zu lesen, wenn ihr versteht was ich meine.
Liebe Admins, was für ein Effekt sollte damit erreicht werden?

Alex

Dude
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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon Dude » 17.02.12 14:44

Ich habe nicht genölt, sondern lediglich ein Statement abgegeben, dass ich es nicht feier, weil ich es für Quatsch halte.
Das ist meine persönliche Meinung. Ich fühle mich auch nicht von JaymZ angesprochen, weil ich einfach nur auf Nachfrage meine Position abgegeben habe.
Allergisch auf den Tag reagiere ich auch nicht, da mir eigentlich ziemlich egal ist, was andere machen. ;)

Wenn ich jetzt einen Satz zitiere, der lautet "Nur ätzende Paare feiern das", ist semantisch klar, dass das in der Realität nicht sein kann, dass jemand das beurteilen kann.
Es ist also überspitzt und zwar deswegen weil der Spruch sich anmaßt, alles zu wissen und dogmatische Verurteilungen vornimmt.
Wenn du denkst, das sei ein "normaler Satz" hast du das linguistische Gefüge in unserer Alltagsweilt nicht durchblickt, sorry. ;)

Wenn du denkst, es sollte meine Grundtendenz ausdrücken und ich meinte damit: "Sehr viele Leute übertreibens damit ziemlich und nerven dann", liegst du richtig.
Davon bin ich auch nie abgewichen. Ich fand den Heiratsantrag ohnedies cool, der hat aber nichts mit der kommerzialisierten V-Day-Kacke zu tun, die ich vorher kritisierte.

Ich denke auch, dass dies aus der Art und Weise der Zitatwahl und meiner vorhergehenden Äußerung mehr als deutlich sein müsste.
Ich gebe übrigens gerne und desöfteren eigene Fehler zu, aber ich lass mich doch nicht auf einen zitierten, sarkastischen Spruch wörtlich festnageln, also bitte.
Zuletzt geändert von Dude am 17.02.12 15:10, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon MarieSophie » 17.02.12 14:47

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Dude
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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon Dude » 17.02.12 15:14

Einfacher ausgedrückt: Ich kann doch einen herzlichen Antrag am Valentinstag gut finden, obwohl ich die grundsätzliche Institution des Tags mit seinen Konsumzwängen nicht mag. Das schließt sich doch nicht aus.
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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon MarieSophie » 17.02.12 15:21

Da hast du recht Dude :D der wäre sicher an jedem anderen Tag auch super gekommen :D
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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 18.02.12 01:55

Auch wenn das je6zt ein eher belangloser Beitrag wird:

Also in meiner Wahrnehmung existiert dieser Tag schlicht nicht. Ich habe auch so rein gar keine Ahnung, was da die historischen Hintergründe sind (und wiki hilft da auch nicht wirklich weiter).

Ich seh's so ähnlich wie Hallo Wien, das noch im vergangenen Jahrzehnt hierzulande keinerlei Bedeutung hatte. Das ist zwar beim Valentinstag ein wenig anders, der tauchte auch schon in meiner Kindheit in der Werbung auf, aber eben nur da, wie noch heute.

Weil jemand danach fragte: Namenstage kenne ich auch nicht. Mein Umfeld offenbar auch nicht. Zumindest wüsste ich nicht, daß mir jemals wer zum Namenstag gratuliert hätte (obwohl, vielleicht irgendwann mal irgendein katholischer Mitmensch in der Kindheit, weiss ich nicht so genau). Ich glaube, das würde mich auch nicht sonderlich ehren, ist doch total hohl, sein Verhalten den Mitmenschen gegenüber dem -wenn auch verlässlich statischen- Kommando einer Sekte zu unterstellen.

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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon Dude » 18.02.12 14:13

Namenstag ist ein interessantes Phänomen, meine Oma schenkt mir an diesem Tag regelmäßig etwas, sonst kenne ich keinen, der diesen Tag überhaupt bewusst wahrnimmt.

Auch wenn ich meine Oma liebe und es charmant finde, dass Sie auch an diesem Tage an mich denkt, finde ich persönlich den Tag auch leicht haltlos: Irgendwer legt (weitestgehend) arbiträr einen Plan fest und wer zufällig an einem Tag den Namen auf dem Plan hat, wird gefeiert, weil er genauso genannt wird, wie ein Heiliger anno dazumal. Naja.... :D
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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon Spocky » 18.02.12 15:11

Hinter Namenstagen steckt im Christentum weit mehr als willkürlich festgelegte Namen im Kalender. Das Wissen drum verschwindet nur allmählich und wenige Leute wissen noch drum. Find ich nicht schlimm, bin auch kein Anhänger von Namenstagen, gibt so viele Feiertage, muss der nicht auch noch sein.
Musste trotzdem mal nen Zahnstocher für meinen Verein brechen.
"Versuchungen sollte man immer nachgeben. Man weiß nie, wann sie wiederkommen." Oscar Wilde

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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon MarieSophie » 18.02.12 15:17

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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon Alex-1965 » 19.02.12 01:42

Dude hat geschrieben:Einfacher ausgedrückt: Ich kann doch einen herzlichen Antrag am Valentinstag gut finden, obwohl ich die grundsätzliche Institution des Tags mit seinen Konsumzwängen nicht mag. Das schließt sich doch nicht aus.


:)

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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon Karat » 19.02.12 16:11

Mal ganz anders rum gedacht..."Der Gedenktag wurde von Papst Gelasius I. 469 für die ganze Kirche eingeführt" (Quelle Wiki) Wenn man nun dran denkt, dass die Menschheit früher mehr gearbeitet hat und kaum arbeitsfreie Tage kannte, außer eben kirchliche Feiertage. Vielleicht hatten einige die Hoffnung, dass dieser (unsägliche) Valnetinstag zu einem "richtigen" Feiertag werden könnte, um mal wieder Luft holen zu können. Wenn es so war, so gab es wohl immer wieder Leute die diesen Tag nicht in Vergessenheit geraten lassen wollten. (das war'n Deutsch :weed: )
Wir kennen eigentlich nur, dass der Handel diesen Tag sehr hochhält, was man sich als Händler natürlich nicht nehmen läßt.
Sinnlos ist er ebenso wie viele andere "Gedenktage" Denn wer 364 Tage seinen Partner, oder etwas Anderes vergißt, brauch auch an diesem einen Tag nicht mit Blumen oder Geschenken aufkreuzen.
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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon JaymZ » 20.02.12 11:23

Dude hat geschrieben: Ich fühle mich auch nicht von JaymZ angesprochen, weil ich einfach nur auf Nachfrage meine Position abgegeben habe.
Allergisch auf den Tag reagiere ich auch nicht, da mir eigentlich ziemlich egal ist, was andere machen. ;)


Ich hab dich auch nicht gemeint. Ich hatte da auch nur meinen Standpunkt zu wiedergeben wollen. Ich find einfach nur, dass man manche Sachen einfach mit ein wenig mehr Gelassenheit sehen sollte. Früher war ich auch immer so "Pro und Anti". Das braucht man eigentlich aber gar nicht zu sein, wenn man selbst eine gefestigte Meinung von etwas hat.
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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon Redrain » 21.02.12 14:04

Spocky hat geschrieben:Hinter Namenstagen steckt im Christentum weit mehr als willkürlich festgelegte Namen im Kalender. Das Wissen drum verschwindet nur allmählich und wenige Leute wissen noch drum. Find ich nicht schlimm, bin auch kein Anhänger von Namenstagen, gibt so viele Feiertage, muss der nicht auch noch sein.
Musste trotzdem mal nen Zahnstocher für meinen Verein brechen.


Ich kenne es von griechischen Freunden, dass dort der Namenstag höhere Bedeutung als der Geburtstag hat.

Bei mir liegen die beiden Daten übrigens 4 Monate auseinander.
Schenke anderen Menschen ein Lächeln...es irritiert sie.

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Re: Der Valentinstag und ich

Ungelesener Beitragvon Alex-1965 » 21.02.12 17:49

JaymZ hat geschrieben:
Dude hat geschrieben: Ich fühle mich auch nicht von JaymZ angesprochen, weil ich einfach nur auf Nachfrage meine Position abgegeben habe.
Allergisch auf den Tag reagiere ich auch nicht, da mir eigentlich ziemlich egal ist, was andere machen. ;)


Ich hab dich auch nicht gemeint. .. .



Sorry, an dieser Irritation war ich nicht ganz unschuldig, da ich Dudes anfangs kurz und knappe Aussagen zum Valentinstag
("Meine Liebste und ich feiern den Quatsch auch nicht". - "Wie sagte ein Freund von mir: Nur ätzende Paare feiern das.")
überinterpretiert und falsch als Genöle ausgelegt hatte.
@Dude: Danke für Deinen ausführlich, erläuternden Beitrag vom 17. Februar 15:44 Uhr
-insgesamt 6-mal geändert: Soviel Mühe macht sich bekanntlich nicht jeder hier. Mein Kompliment! :wink:

Aber ich wiederhole hier noch mal, den anderen Teil meines Meckerns:
Den vor Monaten geänderten Kontrast von Beiträgen und Hintergrund find ich scheisse,
da anstrengend zu lesen, wenn ihr versteht was ich meine.
Liebe Admins, was für ein Effekt sollte damit erreicht werden?


@ Redrain: Stimmt genau, viele Griechen stellen den Namenstag sogar höher als eigene runde Geburtstage.
Allerdings ist bei griechischen Müttern regelmäßig die Rangfolge der Wichtigkeit von Namenstag und Geburtstag wiederum vertauscht,
wenn es nicht um ihre eigenen Geburtstage geht,
sondern um den Geburtstag ihres eigenen Kindes geht.
Den stellen die Mütter ganz überwiegend in seiner Bedeutung über den Namenstag ihres Kindes - kann man doch auch gut verstehen,
weil es immerhin der hochemotionale Tag war, andem sie ihr Kind geboren haben.


Alex


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