Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

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Karat
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Karat » 21.04.12 02:44

Vera hat geschrieben:Das wäre in der Tat praktisch, zappa. Erstens müssten junge Menschen nicht mühsam alles lernen .........


Das wäre aber sicher nur im ersten Moment toll, wo bliebe das Erfolgserlebnis endlich was gelernt und begriffen zu haben ?
Dann noch die Aussicht, dass die Vorfahren zB. Klavier spielen konnten man selbst aber lieber Schlagzeug spielen würde. Bin dann doch lieber dafür selbst zu lernen was für mich gut und wichtig ist. :weed:

Zum Thema "Leben nach dem Tod", laßt uns danach mal treffen, dann können wir das genauer ausführen. :wink:

"Leben nach dem Tod" !? , wo wir nicht mal gebacken kriegen was in den Nächten ist, während wir schlafen.
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Vera
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Vera » 21.04.12 10:11

Karat hat geschrieben:
Vera hat geschrieben:Das wäre in der Tat praktisch, zappa. Erstens müssten junge Menschen nicht mühsam alles lernen .........


Das wäre aber sicher nur im ersten Moment toll, wo bliebe das Erfolgserlebnis endlich was gelernt und begriffen zu haben ?
Dann noch die Aussicht, dass die Vorfahren zB. Klavier spielen konnten man selbst aber lieber Schlagzeug spielen würde. Bin dann doch lieber dafür selbst zu lernen was für mich gut und wichtig ist. :weed: ....


Das widerspricht sich doch nicht, Karat. Überleg doch mal, wie viel Wissen es gibt und wie wenig du selbst davon hast. Wenn die Basics bereits intus wären, könnte man sich auf neue Wissensgebiete stürzen. Man stelle sich vor, welche Auswirkungen das auf Forschungsprojekte haben könnte. Oder dass Menschen eines Tages alle Sprachen sprechen. Ich glaube nicht, dass man zu viel wissen kann und dass es eines Tages dazu führen könnte, dass es nichts neues mehr zu lernen gibt.

Was spricht dagegen, wenn der Klavierspieler zusätzlich das Schlagzeugspielen lernt?
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zappa
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon zappa » 21.04.12 11:46

Vera hat geschrieben:Was spricht dagegen, wenn der Klavierspieler zusätzlich das Schlagzeugspielen lernt?


das man vom klavierspielen allein noch keinen tinnitus bekommt. :wink:

Alex-1965
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Alex-1965 » 22.04.12 21:28

Vielleicht erhellend wäre, wenn Domian endlich das versprochene 2. Gespräch
mit Pascal Voggelhuber (so oder ähnlich heisst er Typ doch), macht.
--oder mit Vincent Raven :D

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Brötchen
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Brötchen » 23.04.12 20:49

In dem Thread "Es wiederholt sich alles?!?!?" habe ich folgenden Text gefunden und in Auszügen rauskopiert, weil er gut hier rein passt...:


sab hat geschrieben:....
ich habe mal gehört, das eine seele sich selber aussucht, wohin sie will und schon genau weis, was geschehen wird. ich muss dieses etwas verändern. meiner meinung nach müsste es so heißen: wenn eine seele sich aussuchen kann, wohin sie nach der wiedergeburt kommt (wenn man an wiedergeburt glaubt) dann geht sie da hin, wo sie noch was lernen kann.
ich beschreibe das immer gerne so, wenn es um solche themen geht: jede seele bekommt einen zettel mit, was sie lernen muss und das soll sie abarbeiten. macht diese seele/ dieser mensch mist kommt vor der wiedergeburt neues dazu. beispiel: ich hab nen zettel bekommen stärke, liebe und bescheidenheit stehen da drauf. in meinem ersten leben bin ich z.b. nen mann und vergewalltige ne frau, dann steht als nächstes auch drauf, das ich durchleben muss, wie es der frau geht und solange das wiederholen muss, bis ich einen ausweg finde.
ich hoffe ihr versteht mich richtig. ich bin mir nicht sicher ob es sowas wie ne wiedergeburt gibt, aber wenn, dann stelle ichs mir so vor.
....
das soll nun nicht umbedingt heißen, das meine seele jemanden missbraucht haben muss, das kann auch anders gewesen sein. beispiel: hab evtl. alles in mich gefressen, alles gefallen lassen oder sowas.
....
ich lebe seid jahren nach dem motto: behandele jeden so, wie du behandelt werden willst.
ich denke, wenn jeder das macht, dann ist die welt um einiges besser.....



...und mich immer noch beschäftigt
Ich schreib hier nur, um die Leere zu verdrängen =:-)

Karat
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Karat » 25.04.12 02:50

Zitat von @sab : ich habe mal gehört, das eine seele sich selber aussucht, wohin sie will und schon genau weis, was geschehen wird. ich muss dieses etwas verändern. meiner meinung nach müsste es so heißen: wenn eine seele sich aussuchen kann, wohin sie nach der wiedergeburt kommt (wenn man an wiedergeburt glaubt) dann geht sie da hin, wo sie noch was lernen kann.

"ich habe gehört" ... "ich bin der Meinung" ..... das sind und bleiben nur Vermutungen, getragen von Gedanken die sich die Menschheit seit ewigen Zeiten macht, was wohl nach dem Tode ist.

Einerseits weil es ja irgendwie schade ist, dass dann alles zu Ende ist und andererseits, dass man nach einem erfüllten Leben sozusagen die Nase voll hat und endlich seine Ruhe haben will. Wie schrecklich, wenn das Ganze noch einmal von vorne anfängt.

Vera hat geschrieben: Das widerspricht sich doch nicht, Karat. Überleg doch mal, wie viel Wissen es gibt und wie wenig du selbst davon hast. Wenn die Basics bereits intus wären, könnte man sich auf neue Wissensgebiete stürzen.


Hm, verstehe was du meinst, aber was bringt einem das Basiswissen, was dann alle haben, oder besser hätten, wo bleibt dann das Besondere an Wissen überhaupt ? Zumal dann auch auf Gebieten, die einen nicht die Bohne interessieren. Wie halt zB. man könnte Klavier spielen, fände es aber ätzend, weil man dieses Instrument weder im Klang noch sonst wie mag.

Also würde man, wenn es so wäre, dieses Wissen in die Ecke stellen, wie vieles andere, was in diesem Basiswissen enthalten ist. Wozu wäre es dann gut, wenn es kaum jemand haben oder nutzen wollte. In gewissem Sinn wäre es doch Verschwendung.

Hätte nie für möglich gehalten, dass ich so doofe Gedanken habe. O O :weed: Bin denn doch dafür, dass Ende ist und gut.
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Vera
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Vera » 25.04.12 08:08

[quote="Karat"...
Hm, verstehe was du meinst, aber was bringt einem das Basiswissen, was dann alle haben, oder besser hätten, wo bleibt dann das Besondere an Wissen überhaupt ? Zumal dann auch auf Gebieten, die einen nicht die Bohne interessieren. Wie halt zB. man könnte Klavier spielen, fände es aber ätzend, weil man dieses Instrument weder im Klang noch sonst wie mag. ....[/quote]


Nun, dieses Basiswissen ist es doch, was uns gesellschaftlich weiter bringt.

Soziale Kompetenz, Emotionale Intelligenz, Sprache(n), Kunst, Geschichte, Musik, medizinisches Wissen und noch so vieles mehr. Wir fliegen in den Weltraum, kennen die Erde aber noch nicht einmal ansatzweise. Es gibt noch so vieles zu erforschen, was ganz nah bei uns ist. Wie schnell käme man in diesen Belangen weiter, wenn der Grundstock bereits zu dem Zeitpunkt gelegt wäre, wo man am leistungsfähigsten ist?

Ich finde die Idee nach wie vor verlockend.

Vera
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Nightowl11
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Nightowl11 » 26.04.12 19:26

Brötchen hat geschrieben:In dem Thread "Es wiederholt sich alles?!?!?" habe ich folgenden Text gefunden und in Auszügen rauskopiert, weil er gut hier rein passt...:
sab hat geschrieben:....
ich habe mal gehört, das eine seele sich selber aussucht, wohin sie will und schon genau weis, was geschehen wird. ich muss dieses etwas verändern. meiner meinung nach müsste es so heißen: wenn eine seele sich aussuchen kann, wohin sie nach der wiedergeburt kommt (wenn man an wiedergeburt glaubt) dann geht sie da hin, wo sie noch was lernen kann.
ich beschreibe das immer gerne so, wenn es um solche themen geht: jede seele bekommt einen zettel mit, was sie lernen muss und das soll sie abarbeiten. macht diese seele/ dieser mensch mist ......

...und mich immer noch beschäftigt



Das ist nur logisch..daher auch die Mastställe.....da sitzen die ehemaligen Bratmaxe Griller drin. :weed:

Karat
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Karat » 27.04.12 02:28

Vera hat geschrieben: Nun, dieses Basiswissen ist es doch, was uns gesellschaftlich weiter bringt.
Soziale Kompetenz, Emotionale Intelligenz, Sprache(n), Kunst, Geschichte, Musik, medizinisches Wissen und noch so vieles mehr.

Hm, dann spinnen wir mal weiter. Das Basiswissen bringt uns gesellschaftlich weiter ?! Nun stell ich mir vor, mich irgendwo zu bewerben und sitze nun mit hundert anderen Leuten im Vorzimmer, die das gleiche wissen und können wie ich. Und nun ?

Punkten kann man doch nur mit dem was man selbst gelernt hat. Die Bereiche sind vielfältig wie du schon aufgeführt hast, wozu dann das Gehirn vorher vollstopfen mit Wissen, das man zum Großteil nie wieder braucht, da man Interessen auf ganz anderen Gebieten hat, Forschung, Wissenschaft, Menschen, Welt was auch immer.

Oftmals denk ich an die Schulzeit, wo man öde Sachen auswendig lernen mußte, mit Jahreszahlen und beteiligten Personen, weiß der Geier was noch alles und man hat es im Leben nie wieder gebraucht geschweige denn, dass man je wieder danach gefragt wurde. Ähnlich sinnlos ist doch Wissen, was man selbst garnicht haben will, ok man brauchte sich nicht damit plagen es zu lernen, aber es wäre doch totes Kapital.

Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, will ich mir die Welt angucken, überall wo ich nie hingekommen bin, als ich noch lebte, das sollte der da oben mir erfüllen, :weed: und wenn es keins gibt ist es halt so.
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Vera » 27.04.12 10:53

Da haben wir grundsätzlich andere Ansichten, Karat. Im Gegensatz zu dir finde ich das Schulwissen nicht teilweise überflüssig, sondern ärgere mich, ganz im Gegenteil, darüber, dass ich mir so manches davon nicht merken konnte. Es kommt tatsächlich häufig vor, dass ich Gedanken habe wie "Das hast du auch schon mal gewusst".


Und das "Basiswissen", das ich zu haben genial fände, schließt doch nicht aus, dass man neues Wissen hinzu bekommt. Ganz im Gegenteil. Je mehr man schon weiß, desto mehr hat man noch zu lernen. Mit dem Wissen nimmt das Nichtwissen in dem gleichen Grade zu, oder vielmehr das Wissen des Nichtwissens.

"Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean."

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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Suggs » 27.04.12 23:07

Vera hat geschrieben:Und das "Basiswissen", das ich zu haben genial fände, schließt doch nicht aus, dass man neues Wissen hinzu bekommt. Ganz im Gegenteil. Je mehr man schon weiß, desto mehr hat man noch zu lernen. Mit dem Wissen nimmt das Nichtwissen in dem gleichen Grade zu, oder vielmehr das Wissen des Nichtwissens.


Nein, Simpel = Win. Definitiv.
Würde man deine Idee tatsächlich versuchen selbst auszuleben, dann wäre einem sicher nicht genug Lebenszeit gegeben, um dieses Wissen in jeder Facette zu etwas konkreten zu entwickeln. Ich denke, dass eine zu große Anhäufung von Wissen und Interessen auch von wichtigen Lebenszielen und sozialen Aspekten ablenken kann.

Das einfachste Beispiel hierfür sind die allseits beliebten Bakterien. Sie sind so erfolgreich und sorglos weil sie nichts wissen, während wir Menschen durch unser Wissen inzwischen unsere eigene Existenz gefährden.

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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Vera » 28.04.12 19:16

Suggs hat geschrieben:
Vera hat geschrieben:Und das "Basiswissen", das ich zu haben genial fände, schließt doch nicht aus, dass man neues Wissen hinzu bekommt. Ganz im Gegenteil. Je mehr man schon weiß, desto mehr hat man noch zu lernen. Mit dem Wissen nimmt das Nichtwissen in dem gleichen Grade zu, oder vielmehr das Wissen des Nichtwissens.


Nein, Simpel = Win. Definitiv.
Würde man deine Idee tatsächlich versuchen selbst auszuleben, dann wäre einem sicher nicht genug Lebenszeit gegeben, um dieses Wissen in jeder Facette zu etwas konkreten zu entwickeln. Ich denke, dass eine zu große Anhäufung von Wissen und Interessen auch von wichtigen Lebenszielen und sozialen Aspekten ablenken kann.

Das einfachste Beispiel hierfür sind die allseits beliebten Bakterien. Sie sind so erfolgreich und sorglos weil sie nichts wissen, während wir Menschen durch unser Wissen inzwischen unsere eigene Existenz gefährden.



Die Frage ist doch, machen wir das durch oder trotz unseres Wissens? Wahrscheinlich trifft beides zu und spricht doch eher dafür, dass wir noch lange nicht genug wissen, um uns gescheit zu verhalten.
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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Suggs » 01.05.12 02:48

Du verstehst nicht worauf ich hinaus wollte. Mit der Vergrößerung eines Wissensstandes oder Intellekts vervielfachen sich auch offene Probleme, da sich Sachverhalte weiter verkomplizieren. Die Idee, man könnte mit größerem Wissen Probleme lösen, hat eigentlich genau den gegenteiligen Effekt zur Folge. Mit der Auflösung eines alten Problems entstehen zwei neue.

Man hoffte ja lustigerweise mit der Verbreitung des Internets würde man ein neues Kommunikationsniveau erreichen, aber tatsächlich Textet man nur aneinander vorbei. :wink:

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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon zappa » 01.05.12 13:07

Suggs hat geschrieben:aber tatsächlich Textet man nur aneinander vorbei. :wink:

solange man das nich merkt iss das aber auch nich weiter tragisch. :wink:

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Re: Gibt es ein Leben nach dem Tode ?

Ungelesener Beitragvon Suggs » 02.05.12 17:41

Weise Worte.


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