So langsam reicht es..

Habt ihr etwas über Euch und euer Umfeld zu erzählen, Probleme oder Kummer? Schreibt es hier rein.
Volvobenn
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So langsam reicht es..

Ungelesener Beitragvon Volvobenn » 05.12.12 03:10

Die Gleichstellung der Homo-Ehe ist schon so eine Sache..
Nun hat einmal ein Vertreter der katholischen Glaubensgemeinde, ein paar (meiner Meinung nach) gute Einwände, welche ich in keinster Weise als diskriminierend empfinde, doch nun redet selbst Domian von stärkster Diskriminierung. Dabei hat er noch vor wenigen Tagen selbst Menschen diskriminiert !

Nein ! Ich habe nichts gegen Homosexuelle Menschen, jedoch finde ich einen "schwul-lesbischen" Weihnachtsmarkt alles andere als "gut", zumal die Homosexuellen auch gleichgestellt seien wollen.. wozu also einen Weihnachtsmarkt ? Oder sind alle anderen Weihnachtsmärkte, reine Hetero-Weihnachtsmärkte ? (Dies wäre mir zumindest neu)
Die Steuervorteile in der Eheschliessung ergeben sich daraus, das ein Ehepaar im Regelfall auch Nachkommen in die Welt setzt, also auch zukünftige Steuerzahler.. ein Homosexuelles Paar hingegen, könnte bestenfalls Kinder adoptieren, jedoch keine eigenen Nachkommen in die Welt setzen, oder anders gesagt: Zu einem sehr hohen Prozentsatz werden sich Homosexuelle Paare nicht selbst fortpflanzen.
Daher sehe ich kein Problem darin, steuerliche Vorteile, dieser Gruppe vor zu enthalten.
Bei dem Status der Ehe, sieht es ziemlich gleich aus, da die Ehe eine uralte Tradition einer Bindung zwischen Mann und Frau.. heiraten dürfen Homosexuelle Paare auch jetzt, nur heisst es dann nicht Ehe, sondern Partnerschaft. Wo liegt das Problem ?

Aber um das Thema geht es mir nicht, nur ist dies ein wunderbarer Vergleich für ein schändliches Fehlverhalten vieler Homosexueller.. (kennt jemand die Comedy-Sendung) Little Britain ?!
Ich würde es nun ganz sporadisch einmal das "Daffyd-Syndrom" nennen.
Jedenfalls in Bezug auf die mutwillige Abgrenzung vieler Homosexueller Menschen.
Sie müssen auffallen, einzigartig sein und sich hervorheben und das obwohl sie doch gleichgestellt sein möchten und als "normal" angesehen werden möchten.
(Falls Ihr Daffyd nicht kennt, hier ein Link zu einem Youtube-Video: http://www.youtube.com/watch?v=EoqeW3-4 ... ults_video )
Ein etwas scherzhafter Vergleich, aber mir kommt es immer öfter so vor, als würden viele Homosexuelle sich wie gesagt "absichtlich" in das Rampenlicht der Öffentlichkeit stellen wollen.

Da es mir thematisch nun langsam ein klein wenig zu "warm" wird, komme ich nun aber zum Kern-Thema..

Obwohl ich wirklich sehr viel von Jürgen Domian und seiner Meinung halte, so bin ich doch ein wenig erbost über seine "Kurzschluss-Meinung" in der Sendung vom Samstag bzw. von Freitag auf Samstag früh.
Hier hat Domian leider abwertend über eine Gruppe Menschen geurteilt und eine Thematik, mit der er sich "garantiert" nicht wirklich befasst hatte oder wenn überhaupt, dann nur "flüchtig" denn eines kann ich sagen: Da liest man sich nicht mal so eben in einer Woche rein und ist informiert !
Gleichzeitig stört es ihn ersichtlich (wie man eben gemerkt hat), wenn man auch nur "kleinste" Bedenken gegenüber einem kleinen "eigenartigen" Weihnachtsmarkt hat oder aber die Grundlagen und Traditionen der Eheschliessung verteidigt und an alten Sitten fest hält.
Diskriminierend ?
Hätte der besagte Theologe gesagt, das er die Homosexualität als Gefährdung für Anstand und Sitte sieht oder diese Menschen "therapieren" möchte, dann hätte ich verstanden, das man sich aufregt und von Diskriminierung spricht !

Mir geht es hier um das Thema "Zoophilie" (angesprochen in besagter Sendung).
"Pervers, ekelhaft" und Domian hat nicht einmal wirklich hinterfragt und versucht sich eine eigene Meinung zu bilden.
Sicher verzeihe ich ihm in Hinblick auf seine erste Erfahrung mit dieser Thematik, jedoch sollte er immer bereit sich, sich auch eine Meinung zu bilden.
Sein Verhalten gegenüber dem Anrufer "Oliver" war schon ein wenig diskriminierend oder sagen wir einmal "diskriminierender" als ein Bedenken zu einer Homo-Ehe !

Wer mein Vorstellungs-Thread durchgekaut haben sollte, oder diesen noch wage in Erinnerung haben sollte, dürfte wissen das ich selbst zoophil bin.
Und das Gesetz ist ein schlechter Schert, welches in den Startlöchern steht..
Und das sage ich nicht nur, weil es gegen mich gerichtet wäre !

Das Tierschutzgesetz sollte schon vor Jahren, spätestens jedoch 2012 revidiert werden (was auch gut so ist), jedoch ging es dabei um Tiertransporte, das Brandmarken von Nutztieren, das kastrieren von Ferkeln ohne Narkose, nur um einmal ein paar Haupt-Punkte zu nennen.
Das es nun soweit kam, das unsere Bunte-Regierung dazu genötigt wurde, sich mit einem solch "schwachsinnigen" Gesetz wie dem nun geplanten zu befassen, verdanken wir Gruppen von radikalen Tierschützern. Welche Anfangs noch Hand in Hand mit dem "Tierbefreiern" zusammen arbeiteten, welche sich einen Namen gemacht haben, in dem sie unter anderem Grabschändung betrieben haben, Erpressung vom Pharma-Konzernen uvm.
Ein Redensführer löste den anderen ab, doch richtig ins Rollen kam die Welle des Hasses und der beinahe schon Reichs-PROPAGANDA erst durch ein gewisses Social-Community Portal.
Dort wurden anhand von "gefälschten" Zahlen, Bildern und Texten massenweise unbeholfene Tierliebe Menschen rekrutiert und man steigerte sich von einer Aktion, hinein in eine Gruppe voller Hass und Gewalt !

Gefälscht und manipuliert ?! Das kann doch jeder sagen !
Das stimmt, aber wozu haben wir Menschen die Fähigkeit, logisch zu denken ;)
Besagte Tierrechtler fingen damit an, bei dem Menschen von der Straße auf die Tränendrüse zu drüclen, in dem man von "sage und schreibe" 500.000 zu tode "geliebten" Tieren JÄHRLICH in Deutschland sprach.
Bitte rechnet euch das mal durch O.o !
Wenn es in Deutschland (hoch geschätzt) 10.000 zoophile Menschen gibt, dann würde jeder einzelne im Durchschnitt pro Jahr ganze 50 (fünfzig) Tiere verschleissen !
Selbst bei 100.000 wären es noch 5 Tiere Pro Kopf, pro Jahr !!! (Das würde doch sofort auffallen und ich würde etwas falsch machen, da ich noch nie ein Tier "verschlissen" habe)

Sicher kommen Tiere durch Sexuelle Übergriffe zu Tode, aber das hat nichts mit Menschen zu tun, die Tiere wirklich wie einen Partner lieben.
(Es sterben auch Menschen durch sexuelle Übergriffe.. also gleich jeden Sex verbieten ?)
Nun sollte aber doch jeder sehen, das diese Zahl mehr als nur "hoch gegriffen" ist !

Volvobenn
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Re: So langsam reicht es..

Ungelesener Beitragvon Volvobenn » 05.12.12 03:11

Part 2: *sorry für die Länge des Textes*

Kommen wir krurz einmal zu den Bildern..
Hier wurden auf Seiten Bilder eingebunden (von Google etc.) die Tiere zeigen sollten (Laut Beschreibung) die schwere Verletzungen im Genitalbereich aufzeigen sollten, welche durch "Misshandlung" entstanden seien sollte..
Nur findet man diese Bilder im Internet (also Ursprünglich) unter ganz anderen Gesichtspunkten und es wurden auch nie Bilder aus Deutschland verwendet, sondern immer aus Spanien, der Türkei etc.
Diese Bilder zeigten einfach zu tode gefolterte Tiere (nach der Ursprungs-Quelle), was aber nichts mit irgend einer Form eines sexuellen Übergriffes zu tun hatte.
Oder gar zeigten diese Bilder im Original und auf einer englisch sprachigen Seite einer Tierklinik eine Krankheitsform, nicht aber Missbrauch !

Oder man berichtete von sich nun in Sicherheit befindlichen, missbrauchten Tieren und erfand eine Herz zerreisende Geschichte und machte diese Publik, doch sah es so aus, das dieses Tier niemals etwas hatte und es diesem immer gut erging..
http://www.doggennetz.de/index.php?opti ... &Itemid=53
Diese Seite ist eine Tierschutz-kritische Seite und stammt nicht aus der Feder eines zoophilen Menschen ! (Also neutral)

Warum das ganze nun zum Bundestag durchgedrungen ist ?
Erinnert sich noch jemand an die Seite "Dialog über Deutschland" ?
Dort stellten die besagten Gruppen einen Vorschlag ein.. Ziel der Seite war es, vom Bürger einige Vorschläge für Änderungen unterbreitet zu bekommen.
Dort konn
te jeder abstimmen für ein Thema seiner Wahl (darunter auch das Zoophilie-Verbot) und jeder Bürger hat wie es sich gehört nur "eine" Stimme..
Jeder Bürger hat eine Stimme ?
Leider war dem nicht so, was auch etliche Computermagazine bemängelten, denn durch einen Neustart des Browsers bzw. das löschen der Cookies in diesem, konnte man belibig oft abstimmen, was sich diese Gruppen auch zu nutze machten.
Man prahlte Tagelang damit mehr als 200 mal am Tag abgestimmt zu haben (so die Kommentare einzelner Personen) und auch die Leitung des Dialog-Vorschlages ermahnte die User, mehrmals abzustimmen.

Und um noch einmal auf die Gruppen zurück zu kommen..
Man weigerte sich allein schon dagegen, einmal mit den Menschen, gegen die man vorgeht, in Kontakt zu treten.
Viel schlimmer noch, schloss man Mitglieder aus den Gruppen aus, die versucht haben zu hinterfragen und welche sich eine eigene Meinung bilden wollten, oder aber man bezeichnete auch diese direkt als zoophil.
Menschen wie die Redakteurin der besagten, neutralen Seite versuchte man Mundtot zu machen oder soweit zu diskreditieren, das sie keinen Schaden mehr anrichten konnte.
Ich könnte freilich noch viel mehr schauerliches über diese besagten Gruppen berichten, nur würde ich dann noch heute früh am schreiben sein und niemand würde sich trauen, diesen x-Seiten langen Text zu lesen.

Und nun werde ich und viele andere auch, grundlos kriminalisiert... in meinem Fall, nach 30 Jahren meines Lebens !
(Obwohl die Strafbarkeit solcher Beziehungen schon mehr als 40 Jahre so nicht mehr gegeben ist, soll diese wieder eingeführt werden)
Ich würde jeden verstehen, der sagt: Ich finde das Gesetz gut, es schützt Tiere vor sexuellen Übergriffen bzw. einem Art-widrigem Verhalten !
Aber genau das tut das Gesetz nicht wirklich..
Hierbei handelt es sich um ein Moralgesetz, nicht mehr und nicht weniger !
Schützt das Gesetz Tiere vor der Kastration (wie unnatürlich ist das denn ?)
Oder gar davor, mit elektrischen Hilfsmitteln, angebunden oder gar betäubt zur abgabe ihres Erbmaterials gezwungen zu werden ?
Nein.. das eben tut das besagte Gesetz nicht !

Und lassen wir noch einmal bitte die reine Logik (ganz ohne moralische und wertende Vorstellungen) ins Spiel kommen:
Wo ist für den Hund der Unterschied, ob der Tierarzt (wie beschreibe ich das am besten ?!) "Hand" anlegt, zwecks künstlicher Befruchtung oder aber der Halter des Tieres ? (Wobei dem Tier hinsichtlich dessen, der Halter lieber ist, da dies anders als ein beinahe fremder Mensch eine Vertrauensperson und ein Rudelmitglied ist)
Oder meint ihr, das Pferd stört es mehr, wenn ein Mensch seinen (Verhältnis mäßig) kleinen... einführt, als wenn der Tierarzt den "armlangen" Gummihandschuh anzieht ?`
Und so Artwiedrig ist das für ein Tier nicht einmal, da ein domestiziertes Tier den Menschen als vollwertiges Rudelmitglied anerkennt und darüber hinaus im Tierreich auch Artübergreifende Kontakte existieren.

Man muß nicht einmal Leonard Nimoy heißen, um zu logisch betrachtet verstehen zu können, das dieses geplante Gesetz nur moralischer Natur ist oder um dem Mopp der wild gewordenen, veganen Tierrechtler nach zu geben um Ruhe zu haben..

Ich habe noch nie einem Tier weg getan und ich kann sehr wohl sagen, das ein Tier sich nur gefallen lässt, was es auch möchte, sofern es nicht total durch den Menschen unterdrückt wird und sich auch sehr wohl äußert und oder zu Wehr setzt, wenn ihm etwas nicht passt.
Der Dänische Tierschutz sieht das ebenso in Bezug auf die Tier-Reproduktion und zoophile Kontakte, wie ich schilderte.

2 Jahre noch und ich hätte mein Eigenheim gehabt..
Kommt das Gesetz nun im Dezember, so habe ich schon einmal meine Kündigung an der Arbeit parat liegen und werde auswandern.
Dann platzen halt Träume von der abgesicherten Zukunft, aber immerhin kann ich weiterleben ohne kriminalisiert zu werden... danke Deutschland !


Ich möchte Euch an dieser Stelle einmal herzlich danken, das ihr diesen langen Text (mehr oder weniger... mehr wäre zwar besser, damit nichts wichtiges überlesen wurde) gelesen habt.
Und wenn ich nur eine Person dadurch zum "nachdenken" anregen konnte, dann hat es sich Gesetz hin oder her dennoch gelohnt.
Sollte jemand ernsthaft an Diskussionen interessiert sein.. ich bin immer darauf ansprechbar und freue mich, wenn jemand sich erst einmal informiert und zuhört, anstatt blind links dem Hass zu frönen.

p.s. Wer Schreibfehler findet, darf diese behalten oder im nächsten PET-Automat un-endgeldlich abgeben.
Der Text ist wirklich lang, aber kürzer ging es irgendwie nicht *Entschuldigung*

Volvobenn
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Re: So langsam reicht es..

Ungelesener Beitragvon Volvobenn » 06.12.12 06:36

Anscheinend war das doch zu viel Text..
Oder wir haben hier zu wenig aktive User.

Jedenfalls wäre ich dankbar für ein paar Antworten :)

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zappa
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Re: So langsam reicht es..

Ungelesener Beitragvon zappa » 06.12.12 16:49

Volvobenn hat geschrieben:Anscheinend war das doch zu viel Text...

och nöö, hier antwortet bloß keiner, weil wir wegen dem killerargument:
Volvobenn hat geschrieben:2 Jahre noch und ich hätte mein Eigenheim gehabt...

völlig sprachlos sind....
und natürlich wegen deinem genialen schachzug ein statement für mehr rechte von deiner gruppe mit der
forderung nach der einschneidung von weiteren rechten einer anderen gruppe zu beginnen. :weed:

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Vera
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Re: So langsam reicht es..

Ungelesener Beitragvon Vera » 06.12.12 21:31

Mir fehlt es scheinbar an Toleranz, um mit diesem Thema anders umzugehen, als ich es immer getan habe.
Jeder Mensch ist anders - nur ich nicht!

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Re: So langsam reicht es..

Ungelesener Beitragvon Volvobenn » 06.12.12 23:39

Es sollte jetzt nicht so rüber kommen, als läge mir etwas daran, irgendwelchen Gruppierungen oder Menschen mit einer besonderen Zugehörigkeit zu einer solchen, etwas wegnehmen zu wollen !
Homosexuelle dürfen heiraten (ist ja auch vollkommen in Ordnung)..
Das nennt man dann allerdings nicht Ehe, sondern Partnerschaft (darin sehe ich kein Problem) und das jemand Kritik übt, erscheint mir nur als Gerecht (dies steht jedermann/Frau zu) die Kritik des Theologen (in Bezug auf die Sendung) war meiner Ansicht nach auch weder diskriminierend noch böswilliger Natur.
Wenn nur ich dies so sehe, dann liegt es mit Sicherheit daran, das ich andere Kritik oder Anfeindung gewohnt bin. (Was zugegebener Maßen doch recht traurig ist)

Und was heisst hier "Schachzug" ?!
Wie schon gesagt: Ich möchte hier keine "andere" Gruppe einschränken, nur mir geht es langsam wirklich gegen den Strich..
"Ach die armen homosexuellen Menschen" ..man "diskriminiert" sie ständig und jetzt auch noch weil sie einen Weihnachtsmarkt machen oder gar steuerliche Gleichstellung fordern oder weil sie keinen gratis 50 zoll LED-TV gratis bekommen (etwas sarkastisch und übertrieben !).
Würde man auch nur einmal zu annähernd einem Prozent das aufgebrachte Mitleid und die Sorge um das Seelenheil mir oder anderen zoophilen Menschen zukommen lassen, wäre diese Welt vielleicht ein kleines bisschen lebenswerter.

Versteht mich nicht falsch, aber die Homosexuellen haben so viel erreicht und sie können doch im Grunde zufrieden und glücklich darüber sein (und ich gönne es ihnen auch noch obendrein) aber dieses ganze Geheule von wegen "Diskriminierung" geht mir einfach gegen den Strich..
Warum muß es denn immer mehr sein... oder warum redet man gleich von arg schlimmer Diskriminierung, wenn jemand "nur" sagt, das er etwas nicht schön findet ?
Und in Bezug auf diesen "sonderlichen" Weihnachtsmarkt, kann ich nur lächeln !
Man möchte dazu gehören und gleich behandelt werden.. warum muß man sich dann selbst mit so etwas abgrenzen ?
Mir wäre es zumindest neu, wenn "alt hergebrachte" Weihnachtsmärkte, reine "hetero-Märkte" wären und man nur als Heterosexueller dort aufschlagen darf. :D

Und entschuldige bitte @zappa :
"Killerargument" ?
Ich habe nie mein Leben darauf ausgerichtet, irgend wann einmal auszuwandern.
Eines Tages ein eigenes kleines Häuschen mit schönem garten irgendwo am Stadtrand oder vielleicht sogar einem kleinen Dorf, nicht all zu weit vom Arbeitsplatz entfernt.. das sollte es sein !
Auswandern stand nie wirklich zur Debatte, auch wenn ich es in so manch anderem Land einfacher gehabt hätte.

Ich wollte auch nie heiraten können, Kinder adoptieren oder (Achtung Spaß !) "einen eigenen Weihnachtsmarkt" haben.
Würde ich sagen "es ist gut wie es ist", würde ich lügen !
Jeder Mensch möchte Anerkennung für sein Leben.. mir hingegen hätte ein gesundes Maß an Gleichgültigkeit gereicht.
Eines kann ich behaupten: Es macht definitiv keinen Spaß, kriminalisiert zu werden, denunziert zu werden (und das mit den fiesesten Methoden) und das von Menschen, die einen nicht einmal ansatzweise kennen !
So einige Freunde haben erst einmal geschluckt und tief Luft holen müssen, als ich ihnen mein Leben offenbart habe, aber eines das steht fest: Diese Menschen kennen mich und urteilen daher über meine doch sehr außergewöhnliche Orientierung ganz anders.
Nur dank einiger radikaler wurde ich (bzw. mit allen anderen) als Tierquäler, Vergewaltiger deklariert und als man damit nicht mehr genug Unterschriften erhaschen konnte, machte man uns auch noch zu "potentiellen" Kinderschändern (Eines Tages reichen Tiere ja nicht mehr.. hieß es). Aber das beruht alles auf erfundenen und aufgebauschten Fakten, die man manipuliert hat um ja viel Zuspruch zu finden.

Sicher kann man sich nicht in die Lage hinein versetzen, aber darüber einmal nachdenken und sich vorstellen, wie man sich in dieser Situation fühlen muß, schadet sicherlich nicht.

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Re: So langsam reicht es..

Ungelesener Beitragvon Vera » 07.12.12 07:54

Ohne dir zu nahe treten zu wollen: Ich sehe einen himmelweiten Unterschied zwischen jemandem, der einen Menschen gleichen Geschlechts und einem, der ein Tier liebt.

Genau genommen ist der Unterschied für mich genau so groß wie für dich, wenn du zwischen sadistischen Tierquälern und deinen Gefühlen zu deinem Hund unterscheidest.

Es gab bei Domian schon Anrufer, die Objekte lieben. Das ist in meinen Augen ähnlich bizarr, wie ein Tier als Partner anzusehen. Mit dem Unterschied, dass ein Tier schützenswerte Bedürfnisse hat. Vermenschlichung ist heutzutage in der Hundehaltung ein großes Problem für die Tiere. Und damit meine ich Dinge wie falsche Ernährung, zu wenig Auslauf, Hunde zu Modepuppen zu machen und innerartlichen Kontakt zu meiden.

Ein Tier als Partner (Ersatz) zu halten, ist nicht das, was für den Hund erstrebenswert ist.
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Re: So langsam reicht es..

Ungelesener Beitragvon Volvobenn » 07.12.12 08:15

Ich kann schon einiges an Kritik vertragen ;)

Aber von "Ersatz" kann hier keine Rede sein !
Sicher hat ein Tier "schützenswerte Bedürfnisse " dazu zählt dann die Bewahrung vor dem Sexualtrieb dank Kastration oder die Unterdrückung dieses, durch konsequente Erziehung.
Und bei aller Tierwürde.. "Würde" (da komme ich gleich noch drauf zurück) ich frage mich, was für ein Tier wohl "natürlicher" ist: Seinen Trieb an einer anderen Spezies ausleben zu können oder wirklich "manipuliert" werden um seine Art auf künstlichen Wege zu vervielfältigen (die Rede ist dabei von großen Tierzuchten oder gar Hobbyzüchtern, die ihre Tiere auf dem künstlichen Wege vermehren).
Wenn man all jene Moral bei Seite lässt, müsste man diese Frage wohl gar nicht erst stellen !

Die Würde des Tieres im Gesetz verankert..
So hat die Schweiz es geschafft, solche Liebschaften zu und mit Tieren zu verbieten..
Die Person, welche sich dafür einsetzte und die "Würde der Kreatur" (so heisst es) schützen wollte (ach welch edler Gedanke), sprach sich aber "für" das schächten von Tieren aus !
Wie würdevoll ist es denn, ohne Narkose kastriert zu werden, geboren zu werden um nach kurzer Zeit und ohne je die Freiheit gespürt zu haben, auf einem Teller zu landen ?

Scheinheiliger könnte wohl kaum etwas sein...
A und B dürfen das Tier nicht mehr anfassen, aber C bis hin zu Z darf dieses auf eine ruppigere Art und Weise weiterhin.
Für den Gesetzgeber ist es das einfachste und schmerzloseste, um ein Volk das nach Veränderung im Tierschutz schreit, zu befriedigen.
So als würde man verbieten, Computerspiele zu spielen um der Gewalt an den Schulen entgegen zu wirken.. Hauptsache, der leichtgläubige Bürger ist für´s erste einmal zufrieden und kann sagen "meine Regierung hat etwas getan.. ich weiss nicht was es gebracht hat, aber sie hat etwas getan" !

Und sicher hast Du Recht, das es einen "himmelweiten" Unterschied gibt, aber es gibt auch viele Gemeinsamkeiten und diese existieren nicht nur zwischen zoophilen und homosexuellen, sondern auch jedem anderen Menschen !
Niemand möchte grundlos kriminalisiert werden (und es ist grundlos wenn ein Tier weder Psychischen noch Physischen Schaden erleidet) und niemand möchte so behandelt werden !
Alle schreien auf, wenn auf Facebook oder sonstwo im Internet, Personen niedergemacht werden oder Diskriminiert werden.. anscheinend mit einer Ausnahme..

Und was bitte ist dann z.B für einen Hund "erstrebenswert" ?
Die meisten Haushunde bekommen von klein auf untersagt, sich selbst an einem Stofftier "luft" zu machen, geschweige denn dürfen sie sich fortpflanzen.
Damit dies gar nicht erst aus Versehen passiert, werden sogar viele Tiere gleich kastriert oder sterilisiert.. ja so einfach macht es sich der Mensch.
Ich bezweifel auch sehr stark, das es für ein Tier erstrebenswert ist, in einer Umgebung der Verbote zu leben "tu dies nicht, tu das nicht" und hier darfst du nicht hin, dort auch nicht.
Das Tier ist für viele so lange ein Kinderersatz bis es krank wird oder lästig.. dann ist es nur noch eine Sache und man beschafft sich einfach ein neues, wenn es das alte nicht mehr tut.
Ich wünschte, es würde mehr Menschen geben, die in einem Tier das sehen, was ich in ihm sehe..

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Re: So langsam reicht es..

Ungelesener Beitragvon Vera » 07.12.12 13:31

Stimmt. Tieren wird viel Unrecht angetan und es ist sicher auch nicht die Ideallösung, dass so viele kastriert werden. Das rechtfertigt aber nicht das nächste Unrecht.

Wenn du so denkst, könntest du ja auch sagen: Es gibt so viele Gefängnisinsassen, deren Leben ohnehin nicht mehr lebenswert ist. Da kann man diese Leute ja auch für medizinische Versuche nutzen. Es ist also blanker Unsinn ein Leid, das Tieren angetan wird, als Argument dafür zu nutzen, sie für andere Dinge missbrauchen zu dürfen.
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Re: So langsam reicht es..

Ungelesener Beitragvon Volvobenn » 07.12.12 13:37

Von "missbrauchen" redet hier aber niemand..
Wenn du pauschalisierend davon redest, ein Tier zum Zwecke von (mit irgend etwas ersetzen) nutzen oder halten redest, dann sollte jegliche Tierhaltung schon einmal generell verboten werden.

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Re: So langsam reicht es..

Ungelesener Beitragvon Dude » 07.12.12 16:51

Gemessen an dem Leid, dass Menschen via Haltung diversen Tieren antun, sind Zoophile vermutlich nicht mal ein Promill anteilig gesehen.
Die Krux liegt da, dass Unrecht nicht anderes Unrecht rechtfertigt. Egal ob man das Unrecht im Verkehr mit Tieren oder in der ausnutzenden Haltung sieht und das ist nunmal Ansichtssache.

Das maßlos Ärgerliche an diesem Thread hier ist deine absolut dreiste Instrumentalisierung der Homosexuellen für deine propagandistischen Zwecke. Schäm dich in Grund und Boden für deinen schlecht konstruierten Aufhänger, die billige, gewollte Wendung hin zu deinem Thema über eine relativierende Grauzonenstilisierung. Das ist widerlich, du befindest dich in einer Minderheit, die (egal ob zu Recht oder Unrecht) diskriminiert wird und alles was du tust um deine Position zu verteidigen, ist eine andere Minderheit relativierend in deine Ecke und eine parallel dazu vermeintlich existierende ungerechte Übertoleranz zu komplimentieren.
Vertrete deine Ansicht, bitte, aber nicht so billig und fadenscheinig. Niemand nimmt dich mit deinen Homosexualitäts-Parallelen ernst.
From what I've tasted of desire,
I hold with those who favor fire.
But if I had to perish twice,
I think I know enough of hate
To say that for destruction ice
Is also great.
And would suffice.

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Re: So langsam reicht es..

Ungelesener Beitragvon Volvobenn » 07.12.12 18:11

Danke !
Dies ist letzten Endes der Beweis dafür, das man es manch einmal einfach zu gut meint.

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zappa
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Re: So langsam reicht es..

Ungelesener Beitragvon zappa » 08.12.12 12:01

Volvobenn hat geschrieben:Und entschuldige bitte @zappa : "Killerargument" ?

janu, deine verknüpfung in bester fdp-finanzministermanier von deinem wirtschaftlichen untergang bei einer
weiteren einschränkung deiner persönlichen freiheiten ist eben so dämlich, als ob ein lehrer sich darüber
beklagen würde, das er es diskriminiert finden würde, das er seinen job verlieren könnte, wenn das gesetz
weiterhin vorsieht, das er nicht mit seiner dreizehnjährigen schülerin vögeln dürfte, obwohl diese das doch
offensichtlich auch wolle und natürlich feucht dabei würde.

geronimo
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Re: So langsam reicht es..

Ungelesener Beitragvon geronimo » 08.01.13 18:05

Was soll man dazu sagen , mir fehlen einfach die Worte !!!! Einen schönen Abend .
Carpe diem . - Nutze den Tag !!!


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