besser schlechte Freunde als keine, oder nicht?

Habt ihr etwas über Euch und euer Umfeld zu erzählen, Probleme oder Kummer? Schreibt es hier rein.
ChristophHerfurth
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besser schlechte Freunde als keine, oder nicht?

Ungelesener Beitragvon ChristophHerfurth » 05.11.12 01:09

Hallo ihr, auch ich will mich mal hier suchend nach Meinungen oder Ratschlägen von außenstehenden Leuten melden.

Also es geht bei mir da um meine Wahl der Freund... irgendwie habe ich ein Haufen Kumpel (meist aus alten Zeiten) , die zwar immer meinen die größten Freunde zu sein, aber halt sich nie melden, und z.B. regelmäßig mein Geburtstag vergessen. Und halt auch so in allem recht geringes Interesse an meiner Person haben. Und wenn ich mich dann mal nach längerer Zeit melde, dann wird noch nahezu vorwurfsvoll gefragt warum ich mich nicht mal früher gemeldet habe ... und in Gesprächen geht es meist (fast immer) nur um deren Probleme und Dinge... Bei den meisten dieser "Freunde" bin ich dann auch froh das man so selten aufeinander trifft, da ich einfach für mich das Gefühl habe, das es mir nichts bringt...

Und dann habe ich noch einen "Freund", der dann im Gegensatz zu den anderen sich sehr häufig meldet... aber auch bei ihm dreht sich alles um sein Kram... und er zeigt auch überhaupt kein Interesse an meine Person, oder meine Situation. Man könnte schon behaupten das der narzistische (selbstverliebte) Verhaltensweisen hat. Da bei mir es derzeit beruflich nicht so gut läuft, muss der jenige dann noch extra betonen wie gut es ihm geht, was er alles hat, und wie toll er ist. So das ich manchmal nicht ans Telefon gehe, oder behaupte nicht zuhause zu sein... weil mir das "Gelaber" einfach auf die Nüsse geht... (eigentlich schon krass) ...

Manchmal wünsche ich das ich die ganzen "nicht echten Freunde" los bin, aaber andersrum wiederum bin ich auch manchmal froh das ich überhaupt kontakt mit irgendwelchen Leuten habe. Denn ich lebe derzeit allein, und irgendwie habe ich keine Lust mir einen neuen Freundeskreis zu suchen. Denn es läuft bei mir derzeit alles nicht so gut (Finanzen, Job) und es geht meiner Meinung nach zu oft danach was man hat, oder wie erfolgreich man im Job ist.

So ärgere ich mich manchmal wie doof ich bin, und was ich mir gefallen lasse... Dann fehlt mir die Kraft/Nerven/Gedult den Leuten begreiflich zu machen das da einiges total gegen meine Wünsche läuft, habe da auch das Gefühl das die das sowieso nicht begreifen können (wollen), sämtliche Anspielungen die ich schon gemacht habe wurden auch konsequent übergangen...

Was meint Ihr dazu, habt ihr evtl. ähnliche Erfahrungen gemacht ... für jede Meinung bin ich dankbar.

Karat
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Re: besser schlechte Freunde als keine, oder nicht?

Ungelesener Beitragvon Karat » 05.11.12 03:25

Mit Freunden ist das so eine Sache. Ständiges aufeinander hocken, häufiges Treffen und das berühmte "an den Geburtstag denken" macht keine Freundschaft aus, dennoch muss eine Freundschaft auch gepflegt werden.
Wenn alte Kumpel bei einem Anruf nur von ihren Sachen erzählen, kann man ja davon ausgehen, dass das wohl jeder erst mal tut, wenn die Frage kommt "wie geht‘s?" Normal wird dann aber auch eine ähnliche Gegenfrage gestellt, wenn man lange nichts voneinander gehört hat.
Einen neuen Freundeskreis zu finden, oder auszubauen, ist sicher nicht einfach, aber wenn die alten Kumpel selbst auch nicht aktiv werden ist das wohl auch keine Freundschaft, wohl eher ein Bekanntenkreis.
Wer Sorgen hat, in welcher Form auch immer, sucht ja jemanden, dem er davon erzählen kann und ist dann in dem Moment auch nicht so empfänglich für Belange der Anderen.
Zuhören, gehört zu einer Freundschaft dazu, auch wenn einem eher nach reden zu Mute ist, weil irgendetwas das eigene Leben belastet.
Vielleicht einen Volkshochschulkurs, sportliche Betätigung oder Ähnliches in Angriff nehmen, um mit neuen Leuten ins Gespräch zu kommen und so neue Freundschaften schließen zu können.
Mit alten Kumpels vielleicht Treffen verabreden, etwas gemeinsam unternehmen, um sich wieder näher zu kommen, immerhin ist dort auch eine Vergangenheit, wie Kindheit, Schule oder Jugenderinnerungen die verbinden.
Fühle die Würde eines Kindes, fühl dich nicht ihm überlegen, denn du bist es nicht.

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egozentrum
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Re: besser schlechte Freunde als keine, oder nicht?

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 06.11.12 14:19

Jeder so wie er kann, nicht?
Ich meine, Menschen sind ja schon irgendwie auch Wesen mit in vielerlei Hinsicht begrenzter Komplexität, und irgendwie hat ein jedes Wesen halt seinen ganz eigensinnigen Aktionsradius.

So richtig durch und durch voll auf der geistigen Höhe ist einfach niemand. Gibt's irgendwie nicht, ausser vielleicht irgendwo einsam in irgendwelchen dunklen Verstecken, die auch Dir zu langweilig sind.

Keine Ahnung. Ich persönlich finde neue Leute kennenlernen jedenfalls irgendwie immer eher sinnlos. Als wenn die neuen nicht höchstpräzise genau den Fehlern der alten gleichwertige Fehler hätten, die mehr oder weniger offenbar erkennbar sind.

Und andere als wen denn alles?

Ich finde übrigens gut, daß Du ruhig so ein vermutlich auch für Dich im Prinzip eher bedeutungsarmes Beispiel wie Geburtstagstemine rausgesucht hast. Es läuft halt deinen persönlichen Massstäben zufolge alles nicht so richtig "ordentlich", denke ich mal. Ich jedenfalls vermisse oft sowas wie konstruktive Bemühungen, oder finde solche dann urplötzlich an mir total banal erscheinenden, ineffizienten, u.U. gar kontraproduktiven Stellen vor.

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Re: besser schlechte Freunde als keine, oder nicht?

Ungelesener Beitragvon Vera » 06.11.12 20:23

Fühl dich bitte nicht direkt angegriffen, ChristophHerfurth, aber als ich deinen Thread gelesen habe, schoss mir spontan durch den Kopf, dass du für die Leute, mit denen du dich umgibst auch nicht der richtige Freund bist.

Wenn man es mal aus deren Perspektive betrachtet, könnten sie nicht denselben Beitrag verfassen, wie du ihn geschrieben hast? Vielleicht passt ihr einfach nicht zusammen und daher ergibt sich einfach kein rundes Bild. Wäre das vielleicht ein Ansatz?
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Re: besser schlechte Freunde als keine, oder nicht?

Ungelesener Beitragvon ChristophHerfurth » 07.11.12 01:36

erst einmal vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und Meinungen...
Karat hat geschrieben:..... Ständiges aufeinander hocken, häufiges Treffen und das berühmte "an den Geburtstag denken" macht keine Freundschaft aus, dennoch muss eine Freundschaft auch gepflegt werden. .....

egozentrum hat geschrieben:.....Ich finde übrigens gut, daß Du ruhig so ein vermutlich auch für Dich im Prinzip eher bedeutungsarmes Beispiel wie Geburtstagstemine rausgesucht hast. .....

... eigentlich sind mir Geburtstage total egal, sind halt irgendwelche Datums, aber es ist halt dann doch die "Wertschätzung" die man zeigt das man daran denkt... wollte jetzt auch nicht alle "Vergehen" die ich bei meinen Freunden beobachtet habe auflisten... ob es Krankenhausbesuche sind, oder was auch immer, es geht darum das ich meinen Freunden zeige das sie mir wichtig sind, und mich freue wenn sie auch die Gesten der Anerkennung bedienen, oder halt die Leute in Frage stelle, wenn diese ausbleiben.
Karat hat geschrieben:...Zuhören,gehört zu einer Freundschaft dazu, auch wenn einem eher nach reden zu Mute ist.....

.... und genau da empfinde ich das fehlende Gleichgewicht bei den Leuten die eigentlich meine Freunde sind.
Vera hat geschrieben:...Wenn man es mal aus deren Perspektive betrachtet, könnten sie nicht denselben Beitrag verfassen, wie du ihn geschrieben hast?.....

... grundsätzlich wird die Situation aus deren Blickwinkel natürlich ganz anders sein, somit wäre es nicht der selbe Beitrag... aber das Recht und die Möglichkeit sich irgendwo beratend auszutauschen, wie ich es hier mache haben die auch.
Leider habe ich aber den Eindruck das die meine Andeutungen das da irgendwas in Schieflage ist überhören wollen,... ansonsten hätte man wohl da eine für beide Seiten befriedigende Lösung finden können. Aber da ich meine das ich da einfach kein Gehör finde, und die meinen mir "ihr Ding" aufdrücken zu wollen, daher wende ich mich hier an die Leute im Forum.

Vera hat geschrieben:...Fühl dich bitte nicht direkt angegriffen, ChristophHerfurth,t......

keine Angst, ich fühle mich nicht angegriffen, find es ja gut das ich hier Eure Meinungen Lesen kann.
Vera hat geschrieben: dass du für die Leute, mit denen du dich umgibst auch nicht der richtige Freund bist......

berechtigter Gedanke, aber ich habe manchmal das Gefühl das die "Freunde" es einfach beschliessen das ich deren Freund bin, mich hoch loben wie toll ich doch sei, und dann mich mit ihren Dingen "belagern" bzw. "zu zutexten" (etwas überspitzt) ... und wenn ich dann mal mit meinem Kram ankomme, merke ich das die Aufmerksamkeit und Interesse gegen Null geht... so das ich schon gar keine Lust mehr habe meine Sorgen mit denen zu teilen.

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Re: besser schlechte Freunde als keine, oder nicht?

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 07.11.12 02:37

aber ich habe manchmal das Gefühl das die "Freunde" es einfach beschliessen das ich deren Freund bin, mich hoch loben wie toll ich doch sei, und dann mich mit ihren Dingen "belagern" bzw. "zu zutexten" (etwas überspitzt) ... und wenn ich dann mal mit meinem Kram ankomme, merke ich das die Aufmerksamkeit und Interesse gegen Null geht...


Naja.
Aber ist Freundschaft denn schon der perfekte Zusammenschluss geballter Hirnkapazität? Man will die Leute doch nicht alle heiraten, sondern einfach irgendwie nette Menschen um sich herum haben.

Wie ist denn das andersherum bei Dir? Also Du kommst ab einem bestimmten Level subjektiv empfundener Freundschaft auf Kommando jederzeit mit geheuchelt supertiefem Interesse an der Sache, ja? Völlig unabhängig davon, wie Dir die Sachen erzählt werden. Tja, solche Freunde sind mir noch die liebsten, ich sehe mein Spiegelbild so gerne...

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Re: besser schlechte Freunde als keine, oder nicht?

Ungelesener Beitragvon ChristophHerfurth » 11.11.12 15:13

Natürlich will ich meine Freunde nicht heiraten, bin ja auch manchmal froh wenn ich Zeit für mich habe, und mal was in Ruhe machen kann...
egozentrum hat geschrieben:Wie ist denn das andersherum bei Dir? Also Du kommst ab einem bestimmten Level subjektiv empfundener Freundschaft auf Kommando jederzeit mit geheuchelt supertiefem Interesse an der Sache, ja? Völlig unabhängig davon, wie Dir die Sachen erzählt werden. Tja, solche Freunde sind mir noch die liebsten, ich sehe mein Spiegelbild so gerne...

... aber genau das Gefühl habe ich, das meine "Freunde" am liebsten ihr Spiegelbild sehen, solange ich mir deren Sorgen oder Dinge anhöre ist alles OK, und wenn die was machen ist es auch immer gern gesehen wenn ich da mit mache ... das Geleichgewicht das es eigendlich in Freundschaften geben soll ist m.E. nicht vorhanden....

... aber wenn ich mal denen meine Dinge erzählen will, dann kommt nichts mehr rüber, und dann habe ich auch keine Lust mich weiter aufzuzwängen... und wenn ich mich dann weiter zurückziehe, heißt es das mit mir nichts los ist.
Sicher ist es so das ich mir wirklich in der Vergangenheit zu unkritisch meine "Freunde" ausgesucht habe, will ja auch hier nicht behaupten das ich alles richtig mache. Eher geht es mir darum wie ich das jetzt einschätzen soll, oder wie ich das jetzt grade biegen soll...

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Re: besser schlechte Freunde als keine, oder nicht?

Ungelesener Beitragvon egozentrum » 13.11.12 06:32

Naja, also für mich liest sich das schon noch so grobe Richtung wie sich bei seinen Eltern beschweren, daß die anderen Kinder einem gar keine Süssigkeiten abgeben. Das mag ja unfair sein, aber vielleicht haben einige Kinder die Süssigkeiten grade echt nötiger, oder es sieht für die anderen zumindest so aus.

Also mal anders gefragt: Du meintest, die anderen hätten ja auch die Möglichkeit, sich in Foren Rat zu holen. Welcher Anteil von denen mag das wohl a)ähnlich klar wie Du leisten können, und b)auf dem Schirm haben, daß man als Mensch diese Option auch ruhig mal nutzen kann?

Das ist ein Punkt, in dem Du offensichtlich anders bist, als die meisten so rumlaufenden Menschen, und dementsprechend also wahrscheinlich auch anders, als deine Freunde.

Der Normalmensch ist es nicht (genügend) gewohnt, Sachfragen kritisch zu durchleuchten und Dinge solange weiter auszudifferenzieren, bis man zu recht von einem gescheiten Meinungsbildungsprozess sprechen kann.

So dann auch bei sozialen Fragen. Selbst wenn der Normalmensch da Brainstreaming in grossen Gruppen betreibt, schwimmen alle in die gleiche Richtung. Da ist es dann auch schnell mal besonders Kacke, wenn jemand selektiv Sachen allzu klar rausarbeitet, weil das dann schwierig wird, das ordnungsgemäss in der Gesamtschau einzuordnen. Damit scheinst auch Du so deine Probleme zu haben: Warum sollten deine Freunde schlechte Menschen bzw. Freunde sein? Ist unwahrscheinlich. Angst vor genau solchen Fehlern ist schon ganz angemessen.

So gesehen kannst Du (als im Vgl. wahrscheinlich eher Klartexttyp) doch irgendwie nicht die Erwartung haben, daß alles schön gleichmässig allzeit fair ist. Du hast irgendein Problem XY, aufgedröselt wirst Du das schon bestmöglich haben, also bleibt den anderen vielleicht noch, das auf sich wirken zu lassen. Jemand anders hat auch Problem XY, zeigt aber in der Analyse noch zahllose Schwächen, denen dann relativ leicht abzuhelfen ist.

Such Dir doch einen elitären Zirkel Leute, die genauso funktionieren, wie Du. Dann bist Du vielleicht mit dem, was Dir wichtig ist, versorgt, und bekommst einen freieren Blick auf dein jetziges Umfeld.

Oder sprech das doch einfach mal an. Vielleicht können sich die Leute ja mittelfrisitg irgendwie drauf einstellen, daß die irgendwie anders mit dir umgehen sollen.

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Vera
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Re: besser schlechte Freunde als keine, oder nicht?

Ungelesener Beitragvon Vera » 13.11.12 09:11

egozentrum hat geschrieben:...

Such Dir doch einen elitären Zirkel Leute, die genauso funktionieren, wie Du. Dann bist Du vielleicht mit dem, was Dir wichtig ist, versorgt, und bekommst einen freieren Blick auf dein jetziges Umfeld.

Oder sprech das doch einfach mal an. Vielleicht können sich die Leute ja mittelfrisitg irgendwie drauf einstellen, daß die irgendwie anders mit dir umgehen sollen.




Finde ich auch. Möglicherweise ist es sinnlos, vielleicht aber auch zielführend, mit den Leuten darüber zu reden, wie du die Beziehung zu ihnen siehst. Vielleicht ergeben sich daraus neue Perspektiven und eure Freundschaft erreicht eine neue, nie dagewesene Ebene.

Sollte es vergebliche Liebesmüh gewesen sein und du dir neue Freunde suchen müssen, hast du den Leuten, mit denen du jetzt zu tun hast aber wenigstens reinen Wein eingeschenkt und ihnen so die Möglichkeit gegeben, ihr zukünftiges Leben dahingehend zu verbessern. Also ist es in jedem Fall gut, zu reden.

Viel Glück
Vera
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ChristophHerfurth
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Re: besser schlechte Freunde als keine, oder nicht?

Ungelesener Beitragvon ChristophHerfurth » 21.11.12 01:31

Hallo zusammen, erst einmal vielen dank das ihr euch die Mühe gemacht habt um mir hier zu antworten.
egozentrum hat geschrieben:...in dem Du offensichtlich anders bist, als die meisten so rumlaufenden Menschen, und dementsprechend also wahrscheinlich auch anders, als deine Freunde.
Der Normalmensch ist es nicht (genügend) gewohnt, Sachfragen kritisch zu durchleuchten und Dinge solange weiter auszudifferenzieren, bis man zu recht von einem gescheiten Meinungsbildungsprozess sprechen kann..

ich denke das "egozentrum" damit wohl recht hat... (was mich auch zugegebener maßen auch schmeichelt)
egozentrum hat geschrieben:...Such Dir doch einen elitären Zirkel Leute, die genauso funktionieren, wie Du. Dann bist Du vielleicht mit dem, was Dir wichtig ist, versorgt, und bekommst einen freieren Blick auf dein jetziges Umfeld. ..

... einfacher als gesagt, man muss ja schon passende Leute suchen, mit den man dann auch irgend ein gemeinsame Interesse hat, aber wird wohl so die richtige Richtung sein.
Vera hat geschrieben:Möglicherweise ist es sinnlos,

also da bin ich mir eigentlich sehr sicher das es vergebene Liebesmüh ist, und ich da auch keine Lust habe eine Diskussion loszutreten, die dann sowieso nicht verstanden wird. Habe dann auch oft das Gefühl das die Leute das garnicht verstehen wollen, oder dann schon bei geringsten Ansätzen der Kritik dann total in Richtung beleidigt gehen... und dann will ich mich da auch nicht weiter aufdrängen.

kalle
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Re: besser schlechte Freunde als keine, oder nicht?

Ungelesener Beitragvon kalle » 29.11.12 10:17

Ich hab nicht so richtig viele Freunde, vielleicht gerade mal fünf richtig gute. Mit denen kann ich dann aber auch richtig reden und die interessiert es auch, wenn man was mit mir ist. Ansonsten sind das andere alles Bekannte und Kollege. Mit denen geht man mal weg und lädt sie zu Feiern ein, aber eben auch nicht mehr. Und ich würde auch nicht so gerne schlechte Freunde haben, bevor man niemanden hat. Weil eben diese helfen einen eben auch nicht so recht weiter und sind für einen da wenn man sie braucht. Aber das ist meine Meinung dazu und so würde ich es eben auch machen. Nur muss das dann auch jeder für sich selbst entscheiden.

geronimo
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Re: besser schlechte Freunde als keine, oder nicht?

Ungelesener Beitragvon geronimo » 27.01.13 18:18

Einen Menschen , dem du zu hundert Prozent vertraust . den findest du nicht so leicht . Ich habe zwei richtig gute Freunde . die mein volles Vertrauen haben . Einen schönen Sonntag . geronimo :D
Carpe diem . - Nutze den Tag !!!

Hennes
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Re: besser schlechte Freunde als keine, oder nicht?

Ungelesener Beitragvon Hennes » 02.02.13 23:52

Hallo Christoph!

Bei Freundschaften kommt es nicht auf die Quantität an, sondern auf die Qualität!!!
Nach allem was Du geschildert hast, bin ich der Meinung daß es keine Freunde sind, sondern bestenfalls Kumpel.
Ich selbst habe eine beste Freundin, die ich seit über 20 Jahren kenne und seit ca. 10 Jahren als meine beste Freundin betrachte.
Wir vertrauen uns 1000%ig und sind immer für einander da. Und es kommt auch vor, das im Alltag der eine mal den Geburtstag des anderen vergisst.
Aber das ist völlig unwichtig, denn der Rest passt.
LG, Hennes


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